Jun 19

Kapitel 1

Charlize wachte auf und schüttelte sich. Die letzte Nacht war anstrengend gewesen. Ohhhhh man, diese Designer Drogen! Sie erinnerte sich nicht mehr an deren Bezeichnung. Der Kopf dröhnte. Viel stechender war der Erinnerungsschmerz um deren Finanzierung. Ja genau, damals im Jahr 2082 hat der Regierungsrat der Europäischen Union das Geldwesen revolutioniert. Früher dachte man, der Clou der Zeit bestehe in der Veröffentlichung der Kennedy-Akten, doch heute interessiert das fast niemanden mehr – es steckten eh alle üblichen Verdächtigen mit drin. Die US-amerikanische Regierung ist genau wie die Regierung der Europäischen Union im Begriff einige wesentliche Funktionen an die UNO abzugeben.

Naja, wen interessiert das schon. Charlize stand auf und bediente den Kaffeehydratisator. Eine Trockenpille rein – Zisch – Pfft – Blubber … und das Koffein-Gesöff war fertig, bereit die Reise in die Venen anzutreten, oral versteht sich. Die vielen Nanohelfer werden schon keinen Kalk zulassen   ….   Jipppeijeeye, ein Hoch auf die Technik!

Nur Kaffeehydratisierungspillen, ja genau, die konnte man nicht mit denselben Punkten bezahlen wie Designer Drogen oder die Miete oder Weiß-der-Kuckuck was für´n Zeug. So war das nämlich, dachte Charlize, halb begeistert, halb ungläubig    ….. die Jungs von der UN haben doch tatsächlich die Kohle in Ihrer herkömmlichen Form abgeschafft!

Ja, seit dem Punkte-Gesetz der UN in seiner Fassung des Europäischen Regierungsrates vom 01.07.2082, Ausarbeitung der damaligen EZB wurde der Euro durch Punkte ersetzt. Und das weltweit! Kein Greenback mehr, kein Yen, kein Rand kein nichts mehr. Nur noch diese verflixten Punkte^^!

Charlize sah sich im Holospiegel an – Wau, der Hintern war noch recht knackig für ihre 38 Lenze, die Brüste, nun ja, nicht zu groß, nicht zu klein aber kein Volumenkissen drin! Der Holospiegel spuckte alle Blutwerte aus: Cholesterin OK, Zucker OK, LDL/HDL OK, kein Krebs, kein Aids und auch keinen Springmaus-Jelzner Virus  …. Yeah, you got it babe!

Jetzt wird schnell das Grid angeschmissen um zu sehen, was die Aktienkurse so machen. Der Kaffeehydratisator war in der Nähe und leitete über das wohnungseigene Netzwerk den Befehl zum starten des Quantencomputers weiter. Jaja, dieses altmodische Ding, für einen Gen-Rechner hat es noch nicht gereicht. Außerdem reicht der für meine Zwecke aus. 150 QuBit sollten eigentlich genügen, kicherte sie.

Das Grid öffnete sich, und über ihre persönlichen Einstellungen erfuhr sie, dass sie für diesen Monat noch über 385 Lebensmittelpunkte, 65 Kulturpunkte, 123 Transportpunkte, 39 Alkoholpunkte, 300 Jokerpunkte – streng gebunden natürlich-. 15 Antimietpunkte, 150+ medizinische Punkte, 5 Sonderpunkte von der Gesundheitsbehörde für staatlich geförderte Designer Drogen, 567 Bildungspunkte, jährlich abbuchbar, 200 allgemeine Beratungspunkte, 345 Alimente Punkte für ihre 8-jährige Tochter Amily und ihren 12-jährigen Sohn Ken, und 209 Punkte für ihren allgemeinen Bedarf, die über eine kontrollierte Umtauschfunktion aufwiesen, verfügte. Achja, die brauche ich auch, denn meine Mietpunkte sind bei 15 Antipunkten angelangt.

Charlize wählte sich über das Grid in die lokale Station der Südwestdeutschen Transfergesellschaft (SWT) ein. Schnell die Genehmigung einholen um 15 Allgemeinbedarfspunkte in Mietpunkte umzuwandeln. Und Bingo, die 15 Punkte wurden auf das Konto der Wohnraumbeschaffungs- und Vermittlungsgesellschaft der Europäischen Medien-und Bildungssocietät transferiert und transformiert.

Das wäre geschafft. Charlize ging zum Nahrungsgenerator. Sie schaute nach, ob der Vorrat an Genmaterial und RNA noch ausreichte und bestellte dann einen gemischten Salat, einen Orangensaft und Ham & Eggs. Pflusch machte es, der Nahrungsgenerator gab grünes Licht. Hmm, das schmeckte … gar nicht so richtig?

Denn mit einem lauten Pfeifen spuckte das Grid ihren automatisch getriggerten Punkte Hebesatz aus: Er ist um 0,5 % auf den Faktor 1,45 gesunken, da sie versucht hatte, Lebensmittel DNA an die Computer- und Designerdrogen- Industrie zu verkaufen.

Sie verfluchte die Zweite Unabhängige Europäische Punktetransferstelle (ZUEPT). Deren gab es drei in Europa. Die UEPTs sind genau wie ihre Pendants in Asien, Amerika und Afrika dafür zuständig, die Hebesätze für das Verdienen von Punkten zu bestimmen. Diese Gesellschaften sind unabhängig, werden von der UN-PT und den Unabhängigen Punktevertrauensmännern (UPVM) kontrolliert. In jedem Ortskreis im deutschen Teil der EU gibt es mehrere PVMs. Sie tun dasselbe wie die PTs, sie rechnen den Hebesatz fürs Verdienen aus.

Uff, die Microsoft Aktien sind leicht gestiegen. Jedenfalls die der eigenständigen Microsoft Open-Source AG Europa. Das macht die Hebesatz Misere fast wieder gut! Es war schon eine wahnsinnige Idee das Geld abzuschaffen und durch Punkte zu ersetzen, seufzte Charlize vor sich hin. Ab sofort verdiente man nicht nur nach dem Leistungsprinzip, oder nach dem Egotrip – und Arschlochprinzip, ergänzte Charlize mit bebender Stimme, sondern es fließen andere Bewertungskriterien mit ein.

Der Punkte-Hebesatz, durch den man mehr als 100 Prozent seines Grundgehaltes verdienen kann, wird bestimmt durch Charaktereigenschaften, soziales Engagement, nützliche Tätigkeiten für die Allgemeinheit wie Schaffung von Kultur oder die Entwicklung zukunftsträchtiger Ideen, Fürsorge für die eigene Familie, Kriminalstatistik und Sonderbereiche.

Die Entscheidung, wie der Hebesatz ausfällt wird in Europa von den Unabhängigen Europäischen Punktetransferstellen und den Unabhängigen Punktevertrauensmännern getroffen. Die 3 UEPTs und die UPVMs überwachen sich gegenseitig. Eine Veränderung im Hebesatz von über 0,25 % muss einstimmig erfolgen, es sei denn, es liegen außergewöhnliche Faktoren vor. Wenn jemand sich besonders im guten Sinne hervortut kann von ihm eine Eingabe beim nächsten UPVM gemacht werden und im Eilantrag von den mindestens 3 zuständigen UPVM und der jeweils zuständigen UEPT entschieden werden. Bei entsprechend negativ zu bewerteten Verhalten ist das Gremium aus Vertretern der lokalen UEPT und der UPVM zuständig.

Um das zu begreifen gingen an der Schule meine ersten Bildungspunkte drauf, sinnierte Charlize. Doch was für ein berauschendes Gefühl war das, als sie im zarten Alter von 9 Jahren begriff, daß sie mit 25.000 Bildungspunkten schon geboren worden war!

Da Ihr Vater eine Vater-Kind Übertragung des vererblichen Hebesatz-Faktors für Geborene ab dem Jahr 2040 von 1,12 bei der UEPT geltend machen konnte, stiegen alle Pränatalen Punkte, und natürlich nur ausschließlich die um eben den Faktor 1,12. Leute mit weniger begabten Vätern durften immer noch den europäischen Durchschnitt beantragen, der betrug im Jahr 2095 1,07.

Der europäische Durchschnitt errechnete sich nicht nur aus dem Durchschnitt des vererblichen pränatalen Hebesatzes, sondern auch aus der gegenwärtigen volkswirtschaftlichen Lage, dem Produktivitätsniveau, aber auch aus dem statistischen Sozialfaktor. Dieser Sozialfaktor, rezitierte Charlize von vom Grid-Nodepoint der Hebesatz-Implementierungs- und Kontrollkommission in Amsterdam, berechnet sich aus dem allgemeinen Charakter und Social-Behavior Index, der Kriminalstatistik und Sonderfaktoren.

„Nun ja, das ist alles … “ ein schrilles „JiiiJu JiiiJu“ unterbrach Charlize in ihren Überlegungen. Der Wohnungskommunikator des 24h-Bereitschaftsgrid öffnete einen Kanal auf ihrem altmodischen Plasmawandschirm, direkt gegenüber der Schreibtischecke. Für einen Holoschirm hatte sie noch nicht soviel übrig. Die Dinger versprachen eh noch nicht das, was man in den alten Star Trek Folgen anpries. Aber so sicher war sie sich da auch nicht. Die modernen Serien mochte sie lieber.

„Hallo Zed“ krächzte Charlize, nachdem sie die Bildmute-Taste gedrückt hatte. „Ich muss mir noch schnell meinen Morgenmantel anziehen!“

„Macht nichts“ konterte Zed, „ich weiß noch von vorletzter Nacht, wie Du aussiehst!“

Charlize schaute etwas verlegen Richtung der Human-Recognition-Device und betätigte abermals die Bildmute-Taste.

„Nun Zed, ich bin noch ein bisschen geschafft von gestern, was gibt’s denn so dringendes, dass Du ich am Mond-Tag so früh um 9:30 Uhr anrufst?“

„Nun, ich wollte mit Dir darüber reden, was wir letztens besprochen haben, Du weißt schon, Deine Zukunft als Gentechnikerin?“

Charlize war nicht erfreut. So früh schon solch ernste Gespräche. Sie nippte am Kaffee und nahm den Zigarettomat in die Hand. Ein Knipps und man konnte garantiert schadstofffrei rauchen. Das Nikotin war auf „Intern Eliminieren“ eingestellt. Das übernahmen die Nanobots.

Charlize blies den Plasma-Rauch in den Raum. Der Ansauger erledigte den Rest. Tja, in diesen hochmodernen Wohnblocks die ab 2075 gebaut wurden, war nichts dem Zufall überlassen worden: Klimaanlagen, Phasensynchronisation mit Einbezug aller möglichen natürlichen Phänomene wie Magnetfelder, Erdbeben-, Tsunami- und Twisterwarnung, solare CMEs und Sunspots, lunare Gravitation, biometrische Messgeräte um Punkte zu individualisieren,… .

„Nun, was denkst Du“, unterbrach Zed sie ein wenig harsch.

„Ich frage mich, welche Designer Droge wir gestern genommen haben ?“

„Ja, das ist eine gute Frage!“; grinste Zed. „Die war nicht leicht zu beschaffen und ziemlich teuer. Ich glaube sie hieß HIE-AC2. Das steht für Human Immune Evolution – Addiction Compensation 2.

Das ist das Neueste vom Neuesten. Die Bayer Labs stellen das her. Ist sowohl geeignet für Süchtige als auch für Nicht-Süchtige. Süchtige werden dadurch langsam entwöhnt. Die Nicht-Süchtigen haben keine Suchtgefahr oder Nebenwirkungen zu befürchten. Ist ein genetischer Faktor. Oder auch Hammer“, lachte Zed. „Aber Du wolltest doch was anderes machen als so ein Zeug zu entwickeln, oder?“

„Genau“, hauchte Charlize.

„Zzzzzt, Bliiip“ machte es. Ein zweites kleines Bild öffnete sich auf dem Plasma- Schirm.

„Hallo Mama“ sagte Ken.

„Hallo Ken, wie geht’s Dir, was gibt’s“ nuschelte Charlize und drückte auf Mono-Mute.

„Nun, heute am Wochenbeginn sollte ich eigentlich am Schul-Grid arbeiten. Ich habe aber irgendwie gar keine Lust. Ich freue mich schon auf die Aufzugsfahrt zum Erdorbit und den Besuch von „Zukunftswelt“ auf dem Mond. Seitdem Pappa auf dem Mond arbeitet ist dort für uns fast alles möglich geworden. Das lässt mir irgendwie keine Ruhe….“

„Kann ich verstehen, Ken“, antwortete Charlize, „aber ich habe gerade ein wichtiges Gespräch auf dem anderen Kanal. Ich schicke Dir ein paar Grid-Punkte, da kannst Du dir ein schönes 3D-Holo Rollenspiel aussuchen. Ich rufe später zurück.“

„Au klasse! Bis später Mama.“

Das Mono Mute löste sich automatisch, als Ken aus dem Kanal ging. Charlize nahm einen kräftigen Zug vom Zigarettomat. So ein Ding verfügte über eine Kapazität von 15.000 Zigaretten. Sogar die Marke konnte man einstellen.

„Nun Zed, ich habe darüber nachgedacht. Ich werde nächsten Monat beim MIT anfangen. Unser Ziel ist es, den Homo Sapiens genetisch so zu verändern, dass möglichst viele Anachronismen welche aus unserer Entwicklungsgeschichte unter Einbezug unserer Humanoiden und tierischen Vorfahren sowie der Mikroorganismen ausgemerzt werden. Zunächst konzentrieren wir uns auf das Aggressionsverhalten und die hormonelle Steuerung. Der präfrontale Cortex soll als rationaler Taktgeber bestärkt, das Stammhirn entsprechend angepasst werden.“

„Weißt Du“, führte Charlize weiter aus, „wir müssen viel am N-QGate-Vortex simulieren, wir simulieren auch mit künstlichen Klonen. Diese Klone wurden nicht geboren. Sie wurden künstlich hergestellt, wie Dummies. Dafür haben sie aber kein echtes Bewusstein. Das übernimmt der Human-Simulation Cluster. Man, der verfügt über komplex konjugierte 680 YottaFLOPS in jeder seiner 64^64^128 Q-Gates nach der Bounded Quantum Error Correction Welleneliminierung! Das sind 2 ^ 80 * 680 Fließkommaoperationen pro Sekunde für theoretisch jede einfache QGate Anmessung im AdS5-Phasenraum.“

„Ist ja voll geil“, sülzte Zed, „dann verabschiedest Du dich vom Projekt ‚Ernährungsumstellung auf Kunstnahrung‘?“

„Ja, in jedem Fall“, antwortete Charlize, „ohne Verdauungsapparat auskommen zu können wäre schon interessant… „, sinnierte sie, “ …wie viele Krankheiten könnte man da von vorneherein eliminieren?! Ernährung könnte damit auch günstiger werden. Die nächste Stufe schockt mich dann aber schon!“

„Klar“, führte Zed den Gedanken fort, „kann das Gehirn allein existieren, in einer entsprechenden technischen Umwelt, die Quasi-Unsterblichkeit… Aber das ist noch Science Fiction“.

„Ich weiss, Zed, das glaubten unsere Eltern von dem was wir heute machen auch! Ein intelligenter Mensch hatte mal gesagt, daß Science Fiction die wahre Wissenschaft sie, schon weil sie sich mit der Zukunft beschäftigt, doch eigentlich geht es dabei nicht primär um das Verhältnis Mensch-Technologie oder ähnliches, sondern um das Schicksal der Menschen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft….“

„Klar, und Deckard war ein Replikant…“.

„Jedenfalls habe ich das Angebot vom Massachusetts Institute of Technology definitiv angenommen. Jetzt zahlt sich das Gentechnologie-Studium aus. Meinen letzten Nebenjob als Mediengestalter des Internet 3 und dessen globaler Nachfolger, dem Grid, gebe ich auf. Hmm, meine Gridkenntnisse zur optimalen Formulierung komplexer Suchanfragen kann ich dabei gut gebrauchen.“

„Ja klar. Aber ziehst Du jetzt nach Cambridge in Massachusetts?“

„Nein, vorerst nicht. Ich benutze die transatlantische Rohrpostverbindung. Die fahren jetzt mit 5500 km/h. Das geht ruckZug. Aber ich fahre nicht jeden Tag rüber. Hauptsächlich am Wochenende komme ich zurück. Dort gibt es Scientific Staff Housings. Später, wenn alles gut läuft, nehme ich mir dort eine Wohnung.“

„Das finde ich alles waaaaahnsinnig toll!“, kommentierte Zed.

„Ja, ich auch.“ pflichtete Charlize bei.

„Das Grid als Nachfolger des Internet 3 ist schon toll. Jetzt kann man da einfach bei den Suchmaschinen ganze Sätze als Fragen formulieren und bekommt eine maßgeschneiderte Antwort. Sogar in einer Form, wie sie vorher im Netz nicht vorhanden war. Ich denke, Charlize, deine Kenntnisse auf diesem Gebiet werden dir bei Deinen Forschungsarbeiten helfen. Und…“

….. „Ding Ding“  ….. machte es.

„Oh, meine Kommunikationspunkte sind abgelaufen, Charlize. Ist leider kein kostenloses Ortsgespräch. Kannst du mir ein paar Kommunikationspunkte ausleihen?“

„Mein Punkte-Bioscan-Binder ist defekt. Ich kann die Kommunikationspunkte im Augenblick nicht von meiner Biosignatur lösen. Toll, geklaut werden können sie mir damit auch nicht. Aber weitergeben würde niemandem was bringen. Die sind einfach wertlos für jeden außer mir! Ich werde mal die biometrische Signatursynchronisation überprüfen lassen! Bis heute Abend musst du noch warten. Mein NanoID Scanner sagt mir, dass Du in Frankfurt bist. Danke, dass du mir Deine Frequenzen freigegeben hast! Was machst’n Du in Frankfurt?“

„Nun, so dies und das, hauptsächlich Designer Drogen verticken.“ witzelte Zed. “ Nee, ich nehme an der diesjährigen IJCAI, der International Joint Conference on Artificial Intelligence teil. Mein Themengebiet ist: ‚Intelligenzverstärkung durch Chipeinpflanzung ins menschliche Gehirn’. Möglicherweise lässt sich das Ding ja tunen, hahahhaaa“.

„Smile, Bei Dir aber nicht, denn Du verfügst über kein selbstorganisierendes Prinzip, wenn man mal von Deinen Punkten absieht“.

„Ho Ho Ho!“, konterte Zed.

„OK, Zed, ich muss jetzt Schluss machen. Wir können ja heute Abend noch mal quatschen. Tschau!

„Tschüss Charlize, und halt die Ohren steif!“

„Versteht sich!“

Charlize erledigte die Morgentoilette und zog sich an. Ganz normale Klamotten. Ohne Chip! Der ständige Rechnerkontakt nervte nämlich. Sie kramte sämtliche Nano-Chips aus den Taschen und lies sie löschen. Die Dinger konnte man für viel schöneres verwenden. Zum Beispiel zum Identitätsklau. Oder um eventuelle Nachspionierer in die Irre zu führen. Oder zum Aufbau einer Zweitidentität? Doch die UVPMs und die UEPTs konnte man damit nicht narren. Die überprüften die eigenen Angaben wenn nötig mit anderen Mitteln. Keiner weiß genau wie und womit. Doch das, so schwor sich Charlize, würde sie auch noch herausfinden.

Kann man denen denn vertrauen? Ja über mögliche Formen des Vertrauens, wie man es sich verdient und was man damit anfängt ließe sich auch prächtig forschen. Ob das was mit Evolution zu tun hat? Bestimmt! Ihr Großvater erzählte ihr damals immer wieder die Story von Nick Leeson und der Baringsbank. Er sagte zu ihr: „Charlize, wenn die sich hätten vertrauen können, also wenn Nick hätte sagen können, dass er einige Millionen in den Sand gesetzt hat, ohne befürchten zu müssen abgeschossen zu werden, dann hätte er nicht weitere Risikopositionen eingehen müssen, mit denen er vergeblich versuchte alles glatt zu stellen.“

Tja, da kam ihm so ein Erdbeben in die Quere, erinnerte sich Charlize, dann war es um seine Spekulationen endgültig geschehen … die Baringsbank ging pleite!  Heute gibt’s ja keine Banken mehr in der Form. Und pleite gehen können die so ohne weiteres auch nicht mehr. „Das geht aber nur über Vertrauen“ hörte Charlize immer noch ihren Großvater sagen, “ … hörst Du Charlize? Wer gutes denkt, der gutes empfängt und gutes triggert“ Das ist mein Wahlspruch.“

Toll, toll, nur wem kann man heutzutage noch vertrauen? Und wer interessiert sich schon für einen als Mensch? Nun ja, ich muss diese Gedanken ein anderes Mal zu Ende denken, entschloss sich Charlize.

Was mache ich jetzt als nächstes? Mit den MIT Leuten die Vorbedingungen besprechen? Oder zum Tag der offenen Tür bei der Microsoft Betriebssystem Division rein Schneien? Noch habe ich ein paar freie Tage. Ich gehe erst mal etwas bummeln!

Charlize steckte sich alles ein, was man in der Stadt so braucht. Da ist der biosignierte Punktetransformer. Dies ist ein kleines, handliches Gerät mit welchem man überall bezahlen kann. Die Punkte, mit welchen es aufgeladen ist, sind mit biometrischen Merkmalen personifiziert. Am gebräuchlichsten sind der Iris-Scan der Augen und seit neuestem, der absolute Hammer, ein genetischer Fingerabdruck. Dazu hat das Gerät eine kleine Öffnung, in die man beispielsweise ein Haar reingeben kann, man kann auch reinspucken, und schon kennt das Gerät den genetischen Fingerabdruck des Besitzers. Vornehme Leute lassen das von der lokalen Station einer Punktetransferstelle machen und übernehmen in ihren portablen Geräten die Signatur.

Das vom internen BioScan-Grid angetriggerte Repair & Save Programm hatte seine Arbeit erledigt, die Biosignaturen waren wieder synchronisiert, Charlize war wieder „flüssig“.

Jedenfalls wenn man bezahlen, oder heutzutage sagt man, wenn man Punkten, möchte, lässt man das Gerät seine Identität überprüfen, dazu ist der Iris-Scan immer noch am praktischsten, und erlaubt den Punkten auf das entsprechende Gerät des Empfängers überzuspringen, und dessen Biosignatur anzunehmen. Man nennt das „transferieren und transformieren“ oder DoubleTrans, wie die Amis sagen.

Falls man sein Gerät verliert, so kann man das bei der entsprechenden Punktetransferstelle melden. Ein etwaiger Dieb kann jedoch rein gar nichts damit anfangen, denn alle Punkte haben eine digitale, biometrische Signatur des Besitzers. Diebstahl ist gegen Ende des 21.Jahrhunderts, jedenfalls was Zahlungsmittel angeht, fast unmöglich.

Ach, ist eigentlich schon erwähnt worden dass es keine physischen Punkte (früher, als es noch den Euro gab nannte man es Bargeld) mehr gibt? Alle Punkte sind digital, weltweit. Es gibt also keine Währungsrisiken mehr. Der genau Bestand an Punkten, weltweit, wird von der Punktetransferstelle der UN (UN-PT) täglich ermittelt. Da alles digital ist, können sämtliche Punktebewegungen aufgezeichnet werden. Der Super-Punkte-Cluster Rechner der Punktetransferstelle der UN, und natürlich auch der der europäischen Punktetransferstellen, bestimmt exakt alle wirtschaftlichen Risiken und Erfordernisse wie Inflation- oder Deflationsgefahren, Wirtschaftswachstum und Stagflations-Szenarien, Leitzinsen, Verschuldungsgrade, Eigenkapitalquoten im Vergleich zu wirtschaftlichen Kenngrößen und Handelsbilanzen,  Grad des staatlichen Schuldendienstes, Zinsquoten und erforderliche Nettokreditaufnahme, Export Über- und Unterschüsse sowie maximale Größe staatlicher Budgets, sofern es überhaupt noch souveräne Nationalstaaten gibt: denn die übertragen so nach und nach alle Funktionen auf die UN und deren Unterorganisationen, wie den EU- oder ASIA-Block, sowie deren Transferleistungen an andere Länder durch die UN-Weltpunktetransferstelle.

Der Vorteil digitaler und biometrisch signierter Punkte für das Grid liegt auf der Hand. Dort gibt es auch keinen Punkteklau mehr. Denn die Digitalisierung und Verschlüsselung beruht auf einem Algorithmus der am MIT entwickelt wurde. Selbst der schnellste Super-Cluster Rechner der Welt mit 550,8 NonaFLOPS bräuchte Jahre um auch nur einen Punkt zu knacken! Denn jeder Punkt ist anders verschlüsselt. Kein Mensch weiß genau wie das geht, nur die vom MIT und den Leuten bei der Punkteproduktionsstätte auf Long Island. Jeder Mathematiker und Informatiker hat zum Hobby, das zu knacken. Wenn man nur das Basisprinzip kennen würde? Selbstredend wird der Algorithmus ständig weiterentwickelt, sodaß er der Geschwindigkeit der Rechner im voraus ist. Doch wer verfügt schon über einen so schnellen Rechner?

„Was nehme ich noch wichtiges mit?“, überlegte Charlize. Den mobilen Grid-Kommunikator mit Sicherheitsfunktionen. Der hat immer zu den Satelliten Kontakt und kann einen Notruf absetzen.

Meine digitalen Ausweise natürlich, warum man die noch braucht weiß ich auch nicht so genau. Aber sicher ist sicher, denken sich wohl auch die Behörden. Schnell noch meine Allzwecktasche und los geht’s.

Charlize verlies ihre Wohnung. Sie wohnte im südlichen Teil von München. In einem der neueren Wohnblocks im 46. Stock überirdisch. Für die tiefen unterirdischen Etagen hatte sie nicht soviel übrig. Am MIT kam sie jedoch nicht darum herum. Dort sind viele Labors tief unter der Erde. Teils aus Sicherheitsgründen, teils aus Platzgründen.

Heutige Megacities haben Einwohnerzahlen von über 100 Millionen Menschen und Klonen. Die Skyline des New York der 90er Jahre würde man heute als ein Vorstädtchen bezeichnen. Heutige Skyscraper haben eine Höhe von bis zu 4,5 Kilometern. Sie sind erdbebensicher, statisch perfekt austrahiert durch beispielsweise eine schwere Massekugel die im Innern phasenverschoben mitschwingt. Die modernsten von diesen übergroßen Buckminster-Fuller-Exo-Architekturen verfügen über ein EM-Feld, welches sich aus mehrfach redundanten Energiequellen speist. Diese kleinen Städte für sich sind aufgeteilt in Bürobereiche, Wohnbereiche, Shopping-Zones sowie Wellness- und Erlebnisbereiche. Sie verfügen natürlich über moderne Lichtspieltheater, Senkrechtgleiterlandeplätze, Sicherheits- und Rechenzentren oder Rohrpostbahnhöfe.

Terroristen, soweit es sie noch gibt, habe keine Chance mehr. Diese Skyscraper sind eine waffenstarrende Festung. Eine eigene Luftabwehrbatterie auf dem Dach und eine eigene Wacharmee mit modernster Ausrüstung und ein nicht zu knackendes Sicherheitssystem, welches das Gebäude im Nu abschotten kann, von innen und von außen, sind im Jahr 2095 selbstverständlich.

Ausserdem gibt es kaum noch Terroristen. Es gibt kaum noch arme Regionen auf der Welt, sodass dieser Nährboden entzogen wurde. Extremisten und Fundamentalisten unter ihnen sind auch fast ausgestorben. Es war das gemeinsame Verdienst vom ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Scott Davenport, der in seiner Amtszeit von 2042 bis 2054 gemeinsam mit der UN und dem Regierungsrat der Europäischen Union zunächst Fehler in der Außenpolitik einräumte, und auf eine Politik der Versöhnung und des Ausgleichs mit den Islamisten betrieb. Der damalige Irakische Präsident Al-Awar El Lakurdi unterstützte diese Bestrebungen und vermittelte zwischen Christen und Moslems.

Jau, dachte Charlize, während sie den Turbolift nach untern nahm, das alles wäre nicht möglich gewesen, wenn sich die Rahmenbedingungen nicht geändert hätten. Die Energiesorgen der Menschheit bestanden nicht mehr. Seit dem Jahr 2048 wurden kommerzielle Kernfusionsreaktoren gebaut, auf der ganzen Welt. So eine Megastadt kann man jeden Tag mit Lithium bzw. Deuterium und Tritium oder Helium 3 vom Mond versorgen. Es gibt weniger Abfälle mit Halbwertszeiten von 100 Jahren oder wenig mehr. Natürliches Öl gibt es immer noch, viele Oil-Wells haben sich wieder von alleine aufgefüllt. Der abiotische Ursprung des Öls wurde bestätigt, keine Futures Kontrakte mehr an der NYMEX, kein Peak-Oil mehr, kein Öl-Terrorismus mehr. Hätte man Anfang des Jahrhunderts doch nur den Ergebnissen von Cassini-Huygens auf Titan vertraut!

 

Der Punkteplan. Kapitel 2.

geschrieben von Sternau \\ tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Dez 09

Mozilla will den zunehmend unsicheren und für Überlastung und Abstürze sorgenden Adobe Flash Player durch eine eigene Lösung ersetzen: Shamway. Shamway ist auch Plattform-übergreifend im Gegensatz zum Adobe Flash Player: es ist kompatibel zu z.B. iOS und dem Google Android Mobile-OS.

Click-to-Play soll verhindern, daß Browser Plug-Ins automatisch geladen werden, vielmehr müssen diese für die Sicherheit kritischen Vorgänge vom Anwender erst manuell bestätigt werden, denn das Nachladen wurde Default-mäßig blockiert. Ausgenommen wurde wegen der weiten Verbreitung, und wohl auch wegen der Google-Mozilla Allianz das Flash Plug-In (z.B. wegen Youtube!).

Sicherheit beim Surfen, Windows-8-Kompatibilität und Mozilla-Maintenance-Service

Mozilla will generell die Sicherheit beim Surfen erhöhen, indem ein Plug-In Check eingerichtet wurde, welches die schon bestehende Maßnahme zur automatischen Blockierung veralteter Browser Plug-Ins ergänzt. Damit will Mozilla dem Anwender auch nach einigen restriktiven Eingriffen, wie die Blockade der unsicheren Java Erweiterung seit der Version 24, die Kontrolle so weit wie möglich zurückgeben.

Firefox 26 ist Windows 8 kompatibel und beherrscht die automatische Update-Funktion, auch wenn ein angemeldeter Anwender nicht über Schreibrechte im Firefox Installationsordner verfügt. Dazu kann man den Mozilla Maintenance Service (‚Mozilla Wartungsdienst) aktivieren, um einen Dialog mit der Benutzerkontensteuerung von Windows (UAC, User Account Control) überflüssig zu machen: der Anwender muß diesen Vorgang nicht mehr bestätigen, die UAC-Steuerung wird damit für diesen Prozeß umgangen.

Weiterhin wird die Unterstützung von Medienformaten erweitert: H.264 Video Codec für Linux und MP3Files- Kompatibilität für Windows XP PCs.

Social API

Neben einer Erweiterung des Passwortmanagers um die Aktzeptanz von eigens per Script erzeugte Passwörter, wurde die Fähigkeit Soziale Netwzerkdienste einzubinden erweitert: die neue Social-API ermöglich die parallele Verwendung vieler Social Network Dienste, wie z.B. Messaging, Statusinformationsupdate oder Chat.

Android User Interface, App-Manager

Das Android User Interface wurde komplett überarbeitet und Re-Designed: sowohl was die Favoriten/Bookmarks angeht, als auch die Browsing-History und die Startpage bezüglich der Apps (Awesome Screen). Tatsächlich wurde die Startpage für Apps und die Awesome Screen in eine einzige Anwenderschnittstelle (UI) zusammengeführt.

Das Dashboard wird durch einen App-Manager ersetzt. Damit können App-Entwickler HTML5-Web-Apps für Firefox OS erstellen.

Das Australis ReDesign wird nach der Zusammenführung des UX-Zweigs mit dem aktuellen Firefox-Release voraussichtlich erst im März 2014 erscheinen.

Udpate zur Add-On Entwicklung ab Firefox 41

Die Add-On Entwicklung für den Mozilla Firefox-Browser wird ab 2016 nicht mehr auf den XUL- und XPCOM-APIs basieren, sondern auf der WebExtensions-API. Mozilla wird im Zuge dessen die Firefox-Prozessarchitektur performanter, stabiler und sicherer gestalten, z.B. durch eine Sandbox-artige Prozessverarbeitung (Electrolysis) im Hintergrund über verschiedene IPC-Protokolle (Interprozesskommunikation) bzw. die Inter-process Communication Protocol Definition Language (IPDL). Der Firefox wird durch Electrolysis (e10s-Projekt) zu einem Multiprocess-Browser.

Für die Add-On Entwicklung in einer Multiprozessverarbeitung des Firefox können die WebExtension-API, einige High-Level-APIs oder zum Laden von Webinhalten eine Overlay Extension, Bootstrapped Extension bzw. SDK Low-Level-APIs wie windows/utils oder tabs/utils verwendet werden.

geschrieben von Sternau \\ tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Jun 15

Das Atomkraftwerk (NPP, Nuclear Power Plant) Fukushima Daiichi (Fukushima I) konnte nach offiziellen Angaben wegen den Auswirkungen des Tsunami nach dem Tōhoku-Erdbeben am 11. März 2011 um 14:46:23 Uhr Ortszeit (M9 Earthquake, Prof. Kosuke Heki, Japan M9, atmospheric quake, LAIC) weder heruntergekühlt noch heruntergefahren werden.

Die tatsächliche Ursache für die Unmöglichkeit des Herunterkühlens bzw. Herunterfahrens der Nuklearanlage von Fukushima-Daiichi zur Verhinderung der drohenden Kernschmelze (Super-GAU) ist jedoch nicht in den Auswirkungen des Tsunami zu finden, sondern in einem Prozess welcher durch Sonnenaktivitäten VOR dem Erdbeben ausgelöst wurde, dem LAI-Coupling Prozess (Litosphären-Atmosphären-Ionosphären Kopplung, LAIC-Process).

LAI coupling Kamogawa 2004

LAI coupling Kamogawa 2004

Übersetzung aus dem Englischen eines Zitats von Torsten P. Kersten:

„Zu viele Menschen sind gestorben, da sie diese Lektion ignoriert haben: der physikalische Hintergrund für die Magnetfeld-Störung, ausgelöst durch den LAIC-Prozess (Lithosphären-Atmosphären Ionosphären Kopplung) und der nuklear-magnetischen Resonanz in magnetischen Feldern sowie den Auswirkungen auf die Energie und Spin der Elementarteilchen.

Mit sich ändernden Orbitalbahnen der Elektronen um den Atomkern wird der Zerfallsprozess in einem Atomkraftwerk unter diesen Bedingungen zu erhöhter Strahlung führen…. (Temperatur, Druck, Tscherenkow Strahlung (Pawel Alexejewitsch Cherenkov)…).

Weiterhin zeigt das Interview mit dem japanischen Experten, dass das atmosphärische Phänomen (zeitlich) VOR dem Erdbeben aufgezeichnet wurde. Diese Tatsache ist das stärkste Argument, von dem die HAARP-Verschwörungsanhänger sprechen.

Dennoch wurden diese Ereignisse klar erkennbar durch Sonnenaktivitäten ausgelöst! Dieses aufgezeichnete atmosphärische Phänomen wurde als co-seismisches Ereignis bezeichnet.

Jedoch zeigt die Aussage des japanischen Experten sehr deutlich, dass es VOR (in front of) dem Erdbeben stattfand, und dass diese Aussage mit der USGS Experten-Aussagen über die LAI-Kopplung übereinstimmt.

Induction Magnetometer Gakona, 10 march 2011 (UTC), Power Spectral Density

Induction Magnetometer Gakona, 10 march 2011 (UTC), Power Spectral Density

Die logische Konsequenz ergibt sich aus den Eigenschaften von geladenen Teilchen und deren Auswirkungen auf die

a.) globalen elektromagnetischen Feldvariationen (bis zu elektromagnetischen Stürmen, auch geomagnetische Stürme)

b.) das lokale Magnetfeld, welches sich aufbauen, und sogar von einem Wirbel bestehend aus einem von der Ionosphäre herunterströmenden Teilchenstrom, „geflasht“ werden kann. Wie ein unsichtbarer Blitzschlag, aber es handelt sich immer noch um pure Ladung.

Die LAI-Kopplung beschreibt, wie solare, hochgeladene Teilchenstürme (Large Proton Event oder Solar Particle Event durch z.B. Coronal Mass Ejections – Anmerkung: Wenn Protonen auf die äussere Hülle der Erdatmosphäre treffen, dann annihilieren sie mit Photonen, sodass man entgegen den Aussagen dieses Artikels in Wirklichkeit Positronen misst und nicht Protonen) – einen elektrostatischen Upload in der Lithosphäre auslösen, welcher sich aus zeitlicher Sicht VOR dem Erdbeben aufbaut.

Dies kann mit modernen Instrumenten beobachtet werden und wird in der Wissenschaft beschrieben. Dies ist Teil der bekannten Wissenschaft und Forschung in akademischen Kreisen, sodass Ihre Regierung schon Wochen vorher weiss, wann und wo sich ein signifikantes Erdbeben ereignen kann.

LAI Coupling: a process of charge exchange between lithosphere, atmosphere and ionosphere as described by hundreds of scientific studies and already part of USGS and NOAA’s 2008 training seminars for seismic experts on remote sensing via satellites.

Most prominent example: the tracked ‚atmospheric quake‘ in front of the Japan M 9, published by Prof. Kosuke Heki, of Hokkaido University in Sapporo, Japan:

Quote: „A tantalizing question for seismologists and atmospheric scientists is whether this high-altitude electron bump, if confirmed by other studies, is a true early-warning signal for devastating earthquakes. Geophysicist Kosuke Heki of Hokkaido University in Sapporo, Japan, who reports the suggestive buildups in a new scientific paper, thinks that it could be.

“The claim that earthquakes are inherently unpredictable might not be true, at least for M9 [magnitude 9] class earthquakes,” Heki writes in an article accepted for publication in Geophysical Research Letters, a journal of the American Geophysical Union.

The study suggests that the total electron content, or TEC, in the ionosphere starts increasing as much as eight percent above background levels prior to massive earthquakes, with the biggest effect above the rupturing fault.

The electron buildup before the Japan earthquake started 40 minutes before disaster struck.

The time involved in retrieving and analyzing the TEC data would make it difficult to use the information as a potential earthquake warning, the researcher says. For some scientists, even the notion of an earthquake precursor is controversial. Another earthquake expert, not involved in the study, said the data is interesting and should be studied in the future, but he is not completely convinced that change in TEC is an earthquake precursor.

Days after the devastating magnitude 9.0 Tohoku-Oki earthquake struck Japan, Heki downloaded data from satellites that are part of the GPS Earth Observation Network. He was interested in oscillations of the TEC when acoustic waves echo from the epicenter into the ionosphere.

“I thought I’d see a very strong signal after this earthquake,” Heki says. “And in the course of working on that, I found something strange happened.” The Total Electron Content (Total Electron Content) was higher before the expected oscillations occurred than it was after the oscillations, so he took another look at the raw data from the GPS satellites. “ Unquote

Ionospheric electron enhancement preceding
the 2011 Tohoku-Oki earthquake
, Geophysical Research Letters

LAI Coupling = Litosphere – Atmosphere – Ionosphere Coupling (Litosphären-Atmosphären-Ionosphären Kopplung, LAIC-Prozess).

Die erhöhte Strahlung erzeugt folglich mehr thermische Energie. Wenn nun die Kühlsysteme unter einem Überdruck arbeiten, dann funktioniert weder die Abschaltung noch das Herunterkühlen des Reaktors.

Pictures and Data Proof for Fukushima LAI Coupling (Litosphere - Atmosphere - Ionosphere Coupling)

Pictures and Data Proof for Fukushima LAI Coupling (Litosphere – Atmosphere – Ionosphere Coupling)

Die Anlage war nicht mehr kühlbar. Kurze Zeit nach dem Erdbeben ging die Strahlung außerhalb der Anlage in Richtung Mond, wie die HAARP Daten zeigen. Der Tsunami traf die Anlage jedoch erst eine 3/4 Stunde nach dem Erdbeben!

Die Aussage, der Tsunami hätte das Herunterkühlen der Anlage verhindert, war eine Lüge!

Research in Monitoring Earthquakes by Dr. Ouzounov 2007

Research in Monitoring Earthquakes by Dr. Ouzounov 2007

Kommentar in englischer Sprache von Torsten P. Kersten (ca.2012):

Quote:
„the word ‚coupling‘ decribes in technical language the transmission of power via an axis. every motor knows this concept and your car would only drive in one ‚gear‘ if mankind wouldn’t understand ‚coupling‘.

so we are talking of a transmission from Ionosphere, where the cme’s and hard radiation hit on the geomagnetic shielding, a buffer zone, called atmosphere ( like the oil in your gearhousing ) and a second ‚black-box system‘ with it’s entry at the litho (stone) sphere.

The concept of how ‚energy‘ or Solar PULSE is transmitted and exchanged between different media …

two solar proton events in that perieod btw, so we can assume that we had a quite active sun … two Proton events within a month, this is large sunspot action ….

data:
Feb 17/2020 Feb 17/2205 31 Feb 16/0200 X2/2B N15E48 1574
Apr 03/1600 Apr 03/2310 45

solar proton event 1 happened on Feb 17th 1979 at 20:20 h, maximum level was at 22:05, the corelated cme was on Feb 16th at 02:00 UTC and it was an X 2 event from the region N 15 E 48. The proton flux particle count was 31 pfu @ > 10MeV. The sunspot number was 1574

event 2 only comes with the date, beginning Apr 3rd at 16:00 with a maximum at 23:10, 45 pfu@>10MeV
http://www.swpc.noaa.gov/ftpdir/indices/SPE.txt

So, here you can see, that the solar activity background level was already ‚hazardous‘ in terms of what we know about the solar tectonic coupling.

To impact on earth and affect the radiation and thus the heat and pressure development in a nuclear power plant a solar flare must have emitted on 25th to be ahead of the event at the nuclear power plant heat/pressure rise.

This is the report on the the 1979 march 25th solar flare:
High-resolution X-ray spectra of the 1979 March 25 solar flare
Here is the abstract:

according to this article the march 25th flare was an X 1 event, which started at shortly before 18:00 at about W 10 N 77.

If I argue with the solar impact on the nuclear catastrophes, there must have been solar action, right? Here is the evidence for this case.

Fukushima:
the solar background for Fukushima is interesting to observe. I did that online and – live -. I saw the solar proton event, triggered by an M 3 event and warned for a big one comming.

I listed the potential candidates Asia Japan was on top of the list with few other locations. I still can not understand how NASA and USGS did not warn.

You can look at it if you

a.) look up the solar proton event list, posted above,

…and

b.) when you observe the cme activity for the period on LASCO C 3. My tip: look at it in 512 resolution first and see a larger chunk of the TIME line. start feb 18th …

The X-ray chart showed an X event, I saved a copy ….

we cannot control nuclear reactors with sudden magnetic disturbances impacting on them. Too many people are dead for ignoring this lesson.

the pysical background for the magnetic field disturbance, released by LAIC process (Lithosphere Atmosphere Ionosphere Coupling) and the article on nuclear resonance in magnetic fields and the impact on the subatomic particle speed and spin. With altering orbits around the atom, the decay process in a nuclear powerplant will result under this conditions in increased radiation …. (heat, pressure…)

as well as the interview with the japanese expert who states that the atmospheric phenomenon was tracked ahead of the earthquake. This fact is the strongest argument the HAARP conspiracy believers are talking about. Nevertheless, the impact was clearly a solar caused event. The tracked atmospheric phenomenon is called a co-seismic event. But the statement from the japanese expert clearly says it was in front of the earthquake and this statement matches with USGS expert statements on the LAI Coupling. The logical implication is the properties of the charged particles and their impact on the a.) global electromagnetic field variations (down to electromagnetic storm) and b.) they local magnetic field which can build up and be ‚flashed‘ by a vortex of downstreaming particles. Like an invisible lightning, but still charge.

The LAI Coupling describes how solar, highly charged particle storms release static upload in the lithosphere, which builds up in front of earthquakes. This process is observable with contemporary instruments and science. The process is regular science, published, part of the acedemic research and your government komws weeks ahead that a significant earthquake builds up and where.

Surprise comes with deep rising magma and it’s charge and impact on the magnetic and static energy field conditions along certain tectonic active areas. Chernobyl for instance was build exaclty on top of an randomly active fault line. (often the rivers have their beds there and water is needed for the cooling of the plant). There is already credible evidence, that Chernobyl was affected with it’s accident by similar pysical laws.

‎“The satellite technology (remote sensing, ionospheric plasma measurements, GPS TEC) provided opportunity to clarify the physics of the processes chain, occurring during the earthquake process and which we name Lithosphere-Atmosphere-Ionosphere (LAI) coupling. The LAI model created recently, permitted to unite different groups of scientists working in different areas by the common physical mechanism which is able to explain geochemical, atmospheric, geoelectric, thermal and ionospheric anomalies observed within the time interval few weeks before the seismic shock within the area called earthquake preparation area. The LAI model permitted to change the approach of the modern earthquake science to the so called physical precursors of earthquakes. The LAI coupling could explain why some time ago some EM phenomena were considered as not a precursors and possibility for their use in short term earthquake prediction was doubt in great extend by the whole community. Recent major earthquakes rendered to us the dataset completely supporting our model. The only element which is still questioned is the triggering mechanism which will also be discussed in the present paper. “

Unquote

Der Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie hängt mit diesen Erkenntnissen zusammen.

Die NASA zensiert Erdbebendaten um diese Vorgänge zu verschleiern.

Quote: Torsten P. Kersten: this chart is the centerpiece of, what they admit.

LAIC Process

Litosphere – Atmosphere – Ionosphere Coupling

 

I will put in a note that a.) explains the role the geomagnetic shielding and sun have in this game and I will show you why the northern pole hurries off it’s former equinox.
I will show you some more evidence: from the nuclear testing to the early subsea tectonics starting with the tests up to Mr. Obama attending the start for last journey of Endeavor and it’s incredible costly instrument, a mass spectrometer calibrated in CERN and why this was more important than the wedding of a young british prince, who is befriended with the Obama family. They had their ticket for the party.

I will show you how and in which big size our public perception is manipulated and why the western idustrial societies systems we believed to be ok are unjust and killing. And I show you the long term aproach of the US to this Crime. Starting in the second World War.

In the upper picture you can see in the top right corner a picture from Sun and a coronal mass ejection. You can see a cloud wich is named ‚electron density change‘. You can see a flash below the lithosphere (the stone sphere) the words ‚discharge‘ and ‚Electrokinetic Microfracture‘.

There you are … a system with charge and flash. Particle Physics. Easy to understand if I tell you the story without frills.

And you should take 2.5 hours TIME and listen to the story NASA tells to a top gremia

Before seeing this prensentation, you need to install microsoft silverlight, witch is done automaticly. the presentation focuses on all the anomolies in our solar system and the impacts on earth.
the presentation comes from Delft University of Technologi in Holland

http://collegerama.tudelft.nl/mediasite/SilverlightPlayer/Default.aspx?peid=c29550a872814c2a9e7ba28ac0c7d1e61d

Thanks to Pamela Carr and her solar and celestial bodies watch dog group.“
Unquote

Autor dieses Blog-Post: Oliver Thewalt, Neogrid e.V.  Hixgrid.de Theoretical Physics | Dark Matter Research Cluster

Weiterführende Links:
Contemporary Science: LAI Coupling, earthquake precursors and prewarning possibilities

Earthquake Precursors and Evidence of Suns impact & triggering

Weiterführende Links:

1 .Gesamtelektroneninhalt, TEC https://de.wikipedia.org/wiki/Total_electron_content

2. Total Electron Content USA USA

3. Nuclear Magnetic Resonance

4. Magnetic Reconnection

5. Onset of Fast Magnetic Reconnection

6. Ionospheric and Atmospheric Remote Sensing http://iono.jpl.nasa.gov/

7. CME Earthquake Torsten P Kersten:

Zitat:“

„Earthpointed CME always means energy douche, even on energy channels you haven’t heard of. Invisible, but able to trigger earthquakes, so the official public statement of an USGS expert on LAI Coupling“

8. Explanation of Lithosphere-Atmosphere-Ionosphere Coupling System Anomalous Geophysical Phenomena on the Basis of the Model of Generation of Electromagnetic Emission Detected Before Earthquake

9. Pictures and Data Proof for Fukushima – LAI-coupling post.

10.  Magnetic reconnection at Sun surface, Sun Spots (and Pauli’s Exclusion Principle)

11. The Earth’s Internal Structure

12. Understanding the Magnetic Sun – NASA/JPL

13. Delving inside Earth from Space

14. Earthquake Precursors and Evidence of Suns impact and triggering


Further Reading:
The strongest earthquakes prediction

Geophysicist Kosuke Heki of Hokkaido University in Sapporo, Japan, begins one of his recent articles [1] with the following words:

“Thousands of lives were saved by the “Large Tsunami Warning” announcements of the Japan Meteorological Agency that followed the Tohoku-Oki earthquake of 11 March 2011. A similar alert followed the Central Chile (Maule) earthquake on 27 February 2010. Understanding better how such earthquakes develop might provide even more effective early-warning systems to help mitigate their devastating power.”

Crustal deformation causes several geophysical phenomena. Vertical deformation of boundaries between layers with different density (as between the sea floor and the base of the Earth’s crust, called by geophysicists Moho) and changes in rock density around the tectonic fault produce subtle changes in gravity. The 26 December 2004 earthquake in Sumatra-Andaman region was the first earthquake whose gravity change was detected by satellite gravimetry. The 27 February 2010 earthquake in Central Chile was the second and the 11 March 2011 earthquake in Japan is the recent one. The combination of dense detector networks in these regions and the suite of new techniques provide today a picture of earthquakes and their dynamics never before available.

Heki`s investigations begun with his analysis of the variations of total electron content (TEC) in inonsphere over Japan during 2008. Five large earthquakes with magnitude M>6.8 occurred around the Japanese Islands between April and September 2008. Knowing that the decisive role in the ionosphere state is performed by space weather effects, his team has compared the estimated TEC values with such parameters as time series of the vertical component of the interplanetary magnetic field, UV solar radiation, and a corresponding index of the geomagnetic activity [2]. Though he was forced to conclude that it is rather difficult to find evident correlation between the observed TEC anomalies and the five large earthquakes, he was still optimistic writing:

“Our results do not disprove the possibility of precursory phenomena but show the difficulties in identifying earthquake precursors in the ionosphere TEC on the background of TEC changes produced by space weather effects, even during solar minimum.”

In order to collect more experience, Heki has even investigated the tracks of ballisic missiles crossing the upper layers of the Earth`s atmosphere [3], using the dense array of global positioning system (GPS) receivers over Japan to study ionospheric disturbances.
The newest study by Heki and his group suggests that changes in the ionospheric electromagnetism could be used as a precursor for the strongest earthquakes (at least to those with magnitude larger than 8).

Kate Ramsayer, science writer of the American Geophysical Union (AGU), describes the discovery on the AGU-blog [4]:

“The study suggests that the total electron content, or TEC, in the ionosphere starts increasing as much as eight percent above background levels prior to massive earthquakes, with the biggest effect above the rupturing fault. The electron buildup before the Japan earthquake started 40 minutes before disaster struck.
Days after the devastating magnitude 9.0 Tohoku-Oki earthquake struck Japan, Heki downloaded data from satellites that are part of the GPS Earth Observation Network. He was interested in oscillations of the TEC when acoustic waves echo from the epicenter into the ionosphere.
“I thought I’d see a very strong signal after this earthquake,” Heki says. “And in the course of working on that, I found something strange happened.” The TEC was higher before the expected oscillations occurred than it was after the oscillations, so he took another look at the raw data from the GPS satellites.
But changes in total electron content aren’t rare, Heki says. Solar flares and other ionospheric disturbances can cause fluctuations. So he looked at TEC prior to other major earthquakes, including the 2010 Chile earthquake.
“I saw almost the same signature as the Tohoku earthquake,” Heki says. And although there were fewer GPS stations operational during the 2004 Sumatra quake, those showed a similar TEC anomaly. Smaller quakes, around magnitude 8.0 and below, don’t appear to have the same TEC increases.
It’s currently not feasible to use total electron content as a warning system for giant quakes, Heki says. There is a dense network of GPS satellites, especially over earthquake-prone areas like Japan, California and Indonesia, but the organization running the GPS network over Japan uploads the data once every few hours. And it takes time to analyze the data and weed out other disturbances to the total electron content like solar flares.
The next step for researchers could be to both determine what causes a change in TEC prior to earthquakes, as well as establish additional measuring stations on the ground to monitor the electric field.”

Naturics (being based on the Unified Physics) is able to do this next step just now and explain “what causes a change in TEC prior to earthquakes” (compare in our Hot News the point: “The next step towards our understanding of the origin of life”).
______________
[1] “A Tale of Two Earthquakes” by Kosuke Heki in 17 JUNE 2011 VOL 332 SCIENCE
(http://www.ep.sci.hokudai.ac.jp/~heki/pdf/Science-2011-Heki-1390-1.pdf)
[2] “Vertical TEC over seismically active region during low solar activity”
by Elvira Astafyeva, Kosuke Heki in Journal of Atmospheric and Solar-Terrestrial Physics73 (2011) 1643–1652
(http://www.ep.sci.hokudai.ac.jp/~heki/pdf/Elvira_Heki_JATP2011.pdf)
[3] “Ionospheric holes made by ballistic missiles from North Korea detected with a Japanese dense GPS array” by Masaru Ozeki and Kosuke Heki in Journal of Geophysical Research, Vol. 115, A09314, 2010
(http://www.ep.sci.hokudai.ac.jp/~heki/pdf/OzekiHeki_JGR2010.pdf)
[4] “Atmospheric electrons may act differently before megaquakes” posted 14 September 2011 by Kate Ramsayer, American Geophysical Union (AGU) science writer

 

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Jun 15

Das deutsche Energie-Projekt zur Förderung regenerativer Energien ist eine Katastrophe: Solarstrom und Wind produzieren Energie im Sommer und vor allem in den nördlichen Teilen Deutschlands, jedoch wird Strom vor allem im Winter und in den südlichen Teilen Deutschlands benötigt. Nun plant die Bundesregierung Höchst-Spannungsträger zu errichten um Strom aus dem Norden Deutschlands in den Süden zu transportieren! Das ist peinlich für die deutsche Energiepolitik!

Der Klimawandel und die Erderwärmung sind darüber hinaus nicht hauptsächlich von Menschen verursacht, sondern durch Sonnenzyklen und kosmische Strahlung.

  

Nach der Cosmic-Rays Climate Theorie von Henrik Svensmark (Sun Climate Group, Danish National Space Center, seit 2004:  Centre for Sun Climate Research, NSI) wird das magnetische Feld der Sonne stärker. Dieser Prozeß vermindert den Einfall kosmischer Strahlung auf die Erde. Da kosmische Strahlung die Wolkenbildung anregt, vermindert sich die Wolkenbildung in der Erdatmosphäre. Konsequenterweise erhöht sich die Sonnenbestrahlung auf die Erde und setzt Methan und damit Kohlendioxid aus z.B. Permafrostböden frei.

 

svenmar cosmic rays climate theory

Henrik Svensmark: Cosmic Rays Climate Theory

Man hat schon im Winter Probleme eine Netzfrequenz von 50 Hertz Aufrecht zu erhalten, und die Bundesregierung verbietet daher, Kohle- und Gaskraftwerke im Winter abzuschalten. Außerdem mussten manchmal Strom-Kontingente an der Leipziger Strombörse (EEX) unter Herstellungskosten angeboten werden. Zudem plant z.B. die Türkei ein Atomkraftwerk (Atomspaltung!) im Jahr 2017 zu bauen, und Frankreich will seine AKWs behalten, wobei sich viele nahe der Grenze zu Deutschland befinden, z. B. in Cattenom.

Was passiert denn, wenn europäische Nachbarn Deutschlands weiterhin AKWs bauen, teilweise in der Nähe zu Deutschland? Wenn dies geschieht, dann wird Deutschland langfristig gezwungen sein, Strom-Kontingente im Winter zu importieren.

  

  

Ansätze zur Lösung von Energieproblemen
Was also tun? AKWs sind nicht sicher, wegen z.B. LAI-Coupling (Litosphären-Atmosphären-Ionosphären-Kopplung), wobei das Problem der Endlagerung des Atommüll zu einem Disaster (Asse, Gorleben) mutiert ist. Eine Möglichkeit besteht in der Einsparung von Energie, z.B. durch effizientere CPUs bzw. der Power Usage Effectiveness (PUE).

Kernfusion
Aber welche Energieformen sonst? Modelle zur Kernfusion (Hot Fusion: ITER (Tokamak), Dense Plasma Focus, Sandia’s Z-Machine (Laser Pulsed Fusion), Wendelstein 7-X (Stellarator) sind nicht ausgereift, bilden aber einen Hoffnungsträger für zukünftige Energieversorgung, da es genügend Ausgangsstoffe auf der Erde (z.B. schwerer Wasserstoff in Form von Deuterium oder Tritium (Wasserstoffisotope), welche i.d.R. jedoch erst gewonnen werden sowie Lithium) oder dem Mond (Helium-3) gibt, wobei die entstehenden radioaktiven Endstoffe eine vergleichsweise sehr kurze Halbwertszeit aufweisen. Darüber hinaus ist der Prozess in hohem Maße exotherm, je nach technologischer Realisierung.

Kernfusion als Sun-on-Earth Ansatz oder allgemein die Plasmaphysik sind zudem veraltete Konzepte, teilweise auch überholt oder widerlegt.

Man kann sich das auch in vereinfachter Form so verdeutlichen: ein Mensch produziert im Schnitt mehr Energie als ein m^3 (Kubikmeter) Sonne, da die Wahrscheinlichkeit der Fusion eines Wasserstoffatoms in der Sonne so gering ist, sodass ein Proton im Schnitt (on Average) ca. 1 Milliarde Jahre benötigt, um zu fusionieren.

In der Sonne funktioniert dieser Prozeß jedoch auf Grund des vergleichsweise extrem hohen Volumens der Sonne (Zitat aus Nuclear Fusion: Bringing a star down to Earth (A. Kirk) „On average one proton fuses every billion years and a 1m3 volume of the Sun only produces 30 W of heat, which is less than the average human. The Sun works because it is so big. The advantage of such a slow process is that the lifetime of the Sun is sufficiently long (~ 10 Billion years) that humans have been able to evolve sufficiently to criticise its efficiency!).

Vielversprechender wären Ansätze aus einer Neubewertung der Quantenchromodynamik (QCD), z.B: über das Verständnis aus der Higgs-Feld Theorie, der Charge Identity (-> Antimaterie), des Black Hole <-> Particle Bezugs und Yang-Mills in AdS5 Phase Space in Bezug zur QCD und Quarks über Gluonen.

Bisherige Konzepte wie beispielsweise über ITER (Tokamak, DEMO) oder Wendelstein 7-X sind zudem unzureichend und überteuert, da z.B. die Stabilität des Plasma-Confinements noch zu kurz ist (Tokamak), oder weil die Bedingungen auf der Erde (Sun-on-Earth Ansatz) zu einer ungünstigen Veränderung des Fusionsansatzes im Vergleich zu einem Stern zwingen.

Laser-pulsed Ansätze bedeuten zwar einen Fortschritt, jedoch gilt es im Besonderen die Forschungen im Bereich QCD, Strong Force und Quark-Gluonen Interaktionen zu intensivieren. Darüberhinaus findet der Kernfusionsprozess in einem Stern unter Bedingungen im Raum-Vakuum statt. Beispielsweise existieren (quasi) Singularitäten nicht nur bei Schwarzen Löchern, sondern auch bei Teilchen wie Protonen.

Darüberhinaus sind verschiedene weitere Zusammenhänge noch unzureichend geklärt: Welche Rolle spielen Dunkle Materie, die Feinstruktrukonstante (Alpha) oder Neutrinos? Alpha ist nicht konstant, sondern variiert. CERN hat bestätigt, daß Energie (Quantum Energy States /siehe auch: das Quark-Gluon Plasma) vergleichbar ist zum Verhalten einer perfekten Flüssigkeit (Supra Fluidity). Die Dichte des relativistischen Quanten-Vakuums verändert sich, vergleichbar zu einer Luftblase unter Wasser, in der Aphelion und Perihelion Phase (vgl. Zitat von Charles A. Laster, String Theory Development Group: „I propose that the vacuum energy, treated as a perfect fluid, has a density governed by Relativity and the perfect fluid deviations of Einsteins Field Equations. Thus the density of the vacuum is higher closer to the sun, which affect to total energy level of an atom and hence its decay rate. In fact, any energy field, particle collisions, so on, can affect the value of the vacuum energy density within that region of space. Thus the vacuum energy truly is a quantum problem as currently calculated, giving predictions far from observation. This way of calculating the vacuum energy should give better results when compared with observation.“ Zitat Ende

Dunkle Materie existiert im Higgs-Feld: dort startet der Materieentstehungsprozess. Die Frage entsteht, warum es eine Abweichung zu den Vorhersagen bei den Experimenten zum Nachweis von Neutrinos in den Neutrinofallen gibt? Neutrinos oszillieren, sie besitzen sowohl eine Masse als auch eine Ruhemasse. Neutrinos scheinen ihr eigener Anti-Partner zu sein. Sie stehen mit Photonen (tachyonic di-photon super partner pair to micro Black Hole) im Zusammenhang mit der Mediierung des Quantum Foams über die lokale Planck-Density in Bezug zur Feinstrukturkonstante Alpha (siehe z.B. Solar Neutrino). Denn Neutrinos sind Quantenteilchen, welche über Majorana- und Weyl-States (Black Hole Matter-Antimatter Lensing), die Verbindung zu Masse als Quantum Energy States darstellen.

Exkurs in die theoretische Physik: Phasen von Energie und Materie
Der Übergang von Materie zu Energie könnte damit im Zusammenhang stehen, da es verschiedene Phasen von Materie und Energie gibt, welche in Bezug zur Lichtgeschwindigkeit stehen. Diese wirkt wie ein Grenz- oder Schwellenwert (Threshold) zwischen Materie und Energie, oder mathematischer ausgedrückt, vergleichbar der Null, deren obere und untere Grenzen ins Unendliche (bzw. minus Unendlich) gestreckt werden können, denn aus Sicht der Physik ist „Nichts“ (oder 0) nicht Nichts, sondern kann interpretiert werden durch die Verteilung der Nullstellen der Zeta-Funktion von Riemann, welche Verbindungen zu den Existenzbedingungen von stabiler Materie aufweisen.

Quantum Gravity könnte genau dort entstehen, in der Phase zwischen dem Übergang zu Energie und Materie, wenn Teilchen den Event-Horizon (Apparent Horizons –> Super Yang Mills in AdS5 phase space –> optical magnetic fields!) von Bruce-Giblin Catastrophes (Black Hole) überschreiten, zwischen String- und Teilchengrenze (Divison durch Null undefiniert?) oder wenn Raum-Zeit-Quasi-Singularitäten ((cosmological) space-time-transforms (Danke, Mark Aaron Simpson, String Theory Development Group, FaTe Educational Page) mit Quasi-Singularitäten in Teilchen zusammenfallen.

Maldacena duality theory

Grenze zwischen durch String und Teilchen ausgelösten Gravitation

Antimaterie
Für Technologien zur Materie-Energieumwandlung welche mit Antimaterie arbeiten ist es noch ein weiter Weg. Unser Verständnis von der Natur der Antimaterie ist noch sehr unvollständig. Antimaterie annihiliert nicht immer mit ihrem Anti-Partner wegen EM-Shielding und weil die Raumtopologie wie eine Trennfunktion wirkt.

Auf Quantenebene betrachtet sind Antimaterie-Teilchen nicht von Materie abgegrenzte Instanzen, sondern dasselbe Atom, welches seine Anti-Ladung trägt – Proton und Elektron sind durch die Wirkung der entgegengesetzten Ladung Materie und Antimaterie zueinander – daß sie nicht dasselbe sind, bedeutet in diesem Zusammenhang noch gar nichts – das Ladung-zu-Masse Verhältnis von Proton und Elektron sagt uns das (Danke Michael Balmer).

Radioaktivität
Es ist allgemein weniger bekannt, daß Kohle- und Gas-Förderung eine beachtliche Menge an Radioaktivität verursacht, und zwar unter normalen Betriebsbedingungen noch mehr als durch Atomkraftwerke! Es existieren Landschaften in Russland oder den ehemaligen Gebieten der Sowjetunion, so großflächig wie in etwa Deutschland, welche durch Beta-Zerfall aus dem Kohlebergbau oder der Gasförderung radioaktiv dermaßen verseucht sind, daß beispielsweise Neugeborene mit Lungenproblemen auf die Welt kommen, oder  grauer, Schnee-artiger Regen fällt.

Forschung in Kernfusion
Deutschland hat es verpasst, Investitionen in Technologien zu tätigen, die bereits von z. B. Nikola Tesla erforscht wurden, und die Kernfusion entsprechend zu fördern. Die Förderung des Kernfusionsforschungsprojektes in Cadarache (Frankreich) ITER ist begrüssenswert, jedoch sollte das Konzept angepasst werden: weg vom Tokamak Konzept, hin zu z.B. Laser Pulsed Fusion (Dense Plasma Focus, eventuell Stellerator (Wendelstein 7-x)). Ein „Sun-on-Earth“-Ansatz sollte jedoch berücksichtigen, dass ein Stern den Fusionsprozeß in einem QED-SuperString-Vakuum vollzieht. Somit stellen nicht nur der geringere Druck und das niedrigere Plasmavolumen  innerhalb der Fusionsanlage  im Vergleich zum Stern ein Problem, sondern auch die physikalische Umgebung sowie physikalische Besonderheiten von Sternen. Weitere Forschung ist notwending im Bereich Hadronen/Partons und QCD.  Annahmen über Quark-Gluon Interaktionen und die Strong Force bzw. Nuclear Force müssen überarbeitet werden. Ein „Out-of-the-Box“ Denken ist angebracht.

Der Teilausstieg aus ITER-Folgeprojekten (Spin-Off-Projekte) erscheint zum jetzigen Zeipunkt sinnvoll. Zuerst müssen die grundsätzlichen Probleme in der theoretischen Physik gelöst werden.

Forschung und Bildung in Deutschland
Das deutsche Bundesministerium für Forschung und Wissenschaft lässt Initiativen vermissen, die verhindern, dass Deutschland von der Elite der Energienationen abgehängt wird. Aber sie streiten mit den Chinesen über Fragen zur Solarenergie. Deutschland hatte die falsche Strategie zur Solarstromförderung: man förderte Hausbesitzer anstatt die Solarstrom-Industrie.

Möglicherweise ist es das Beste bis andere Energiequellen zur Verfügung stehen, Sonnenenergie dort zu ernten, wo sie durch natürliche Bedingungen kontinuierlicher einfangbar ist, z.B. in Afrika, einer Wüste oder im Weltraum. Das Transportproblem sollte lösbar sein.

Autor dieses Blog-Post: Oliver Thewalt, Saarbrücken

Weiterführende Beiträge:

Version in Englischer Sprache

The scientifically proven link between solar activities and earthquakes

Oscillating Neutrinos: The Koide formula explained by flavour mixing in a Weyl 2-spinor, Schroedinger ‘Zitterbewegung’ lepton

Einführung zu Science Network Hixgrid in deutscher Sprache

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Dez 10

Das Standard Model dient dem Zweck der Aufrechterhaltung der Vorherrschaft der materialistischen Physik und der daraus abgeleiteten Technologie, die nur suboptimal ist um der entsprechenden Industrie Vorteile zu verschaffen und ein überlegenes Militär zu schaffen. Dazu wird für Alle wertvolles Wissen unterdrückt, um die Vorherrschaft in allen Märkten zu behalten, allen voran der Energiemarkt. Die Laureate Vergabe in Stockholm hat nichts mehr mit dem Testament von Alfred Nobel zu tun, sondern dient einzig und allein diesen Interessen.

In the Spirit of Ettore Majorana.

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Jan 10

A documentary about Stonehenge reported about a theory of moon and sun cycles: the age of the sun replacing the (golden?) age of the moon

– moon: animal hunting in the moon light during old stone age, no property, a non-settled society  (hunter and gatherer), no battle for wealth, wealth not neccessary, healthy people, men and women in their social roles – no special gender related conflict as a long as everybody fits into its natural role.

– and sun: after an ice age many animals were gone so that h. sapiens was forced to do agcriculture -> settled people, monotonous work, over emphasis of the role of man, thinking in terms of farmland and beginning of acquis thinking, battles to gain wealth, disease due to settlement, domestication, domesticated animals -> no more living in accordance to a natural biorhythm (circadian complex) and nature’s rhythm

….hence scientists developed a theory about Stonehenge and Newgrange (Ireland) being designed to demonstrate the moon  ruling  over the sun in order to regain the ancient times and may be as a prophecy or warning (The massacre mass grave of Schöneck-Kilianstädten reveals new insights into collective violence in Early Neolithic Central Europe) – priests of the old stone age (or young stone age then) could have anticipated this destiny of mankind.

Our moon has different cycles: one month or about 18 years, which are an integral part of the  Stonehenge or Newgrange „astronomy“. This is amazing, isn’t it?

 

According to this world view, the „age of the  sun“ brought crop failures and diseases by for instance cross species transmutations of microorganisms due to domestication of animals and animal farming .

Archaeologists found 4 ‚Acqueducts‘ made of metal or gold in central Europe, which were revealed as crypted calendars!

I have the impression that the priests of stone age did know about this process to abandon the way of living as Hunters and Gatherers and that this was irreversible – this is brilliant, isn’t it?

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Okt 06

We will never be able to descirbe the universe in a satisfactory way by mathematics. If this would be possible, human beings wouldn’t exist.

Quote „Physicist and author Michio Kaku has remarked that M-theory may present us with a „Theory of Everything“ which is so concise that its underlying formula would fit on a t-shirt.“

Hixgrid predicts that Kaku is right concerning the t-shirt effect, but he will never succeed in a unification of all theories by M-Theory.

Probably neither by any other theory! This is not possible by definition of all physics theories which have a defined mathematical set and sub-set.

Nature is definitely not working in that way! Nature is holistic, conscious and holographic – a cell is the same thing in terms of the underlying embedded very complex mechanisms as the whole universe.

The Pernicious Influence of Mathematics on Science

A Return To The Invisible College In Science 4a

 

 

To Apply Mathematics is as if you Apply Art -> it is worthless – nature is not applicable by mathematics – mathematics is beauty! If you apply mathematics you start to destroy our world and you make out of nature an instrument. The danger is that people will believe you…

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Jun 20

The XPRMNT Generationsgame

inside – outside -decide

You just found yourself into a huge XPRMNT. The generationsgame is a social network set up to start the philosophical search of natures sourcecode. So its kind of the glas bead game by Hermann Hesse but different. Hesse tried to find a synthesis of the different fields in science and art, the generationsgame is looking for a sourcecode running behind the fields and expressing in the fields. This kind of search is a deeply interdisciplinary project. It needs people from all fields that like the idea. Its called generationsgame because it might take generations until the sourcecode is decoded. I think this is the next challenge for menkind after the decryption of DNA. The generationsgame is more then just a social network, its interconnected with the multimedia-event Atomklub in Berlin-Adlershof which both are driven by the KenoNitro-Project. That makes it a multimedia and broadband platform for a new way of communicating philosophy.

–> rethink the atom – sourcecode is waiting 🙂

Generationsgame

geschrieben von Sternau \\ tags: , , , , , , , , , , ,

Mai 31

Kritiker der AI wie u.a. Weizenbaum glauben in absehbarer Zeit nicht an die Machbarkeit der AI. Mit ELIZA hat er bewiesen, wie schnell die Leute Computer für intelligent halten.  Die Komplexität des menschlichen Gehirns sowie die äusserst hohe Differenzierbarkeit von Intelligenz machen es den heutigen Computern schwer.

Menschliche Intelligenz beinhaltet neben der ungeheuren Vernetzung  der menschlichen Neuronen und des Lerneffektes, der immer mehr Verknüpfungen entstehen lässt auch Bereiche, die nur schwer von heutiger Hard- und Software bzw. künstlichen neuronalen Netzen abzubilden sind: Emotionale Intelligenz  und der Ursprung der Emotionen überhaupt und ihre Bedeutung für die Intelligenzkomponente, Bereiche der Kognition und Vorstellungskraft und des „Begreifens“ in verschiedenen Kontexten, Intuition, laterales Denken, psychologische Effekte  oder Sinneswahrnehmung.

Schach-KI mit Rybka auf Fritz 7

Computerschach mit Rybka auf Fritz 7: Künstliche Intelligenz durch Schachalgorithmen?

Zum Verständnis von KI muss die Frage nach dem Ursprung einer Intelligenz geklärt sein, denn Intelligenz ist nicht auf Analytics beschränkt: Was ist der Unterschied zwischen einem komplizierten und einem komplexen System? KI auf Neogrid. Weitere Ausführungen zum Thema hier.

Weiterhin bleibt die Sinnfrage der Intelligenz: Menschen müssen überleben, atmen, Nahrung aufnehmen, sich fortpflanzen oder benötigen Land, Unterkunft oder Bildung. Aus diesem Grund ist die menschliche  Intelligenz meist zielgerichtet, mit allen Vor- und Nachteilen. Warum sollte ein Computer intelligent sein, wenn der Mensch ihm nicht menschliche Motive wie zielgerichtetes Handeln beibringt?

Ein Computer kann nicht sterben und hat keine echten  Grundbedürfnisse und (auch deswegen) keine Emotionen. Solange das der Fall ist wird er wenig Eigenbestrebung haben dazuzulernen oder etwas Neues zu entwickeln, es sei denn, man bringt es ihm bei.

Ein weiteres Problem ist die Verknüpfung  der Informatik und der Künstlichen Intelligenz mit dem militärisch-industriellen Komplex vor allem in den USA. Die menschliche Intelligenz ist zielgerichtet und pervertiert gerne den „Sinn“ der Intelligenz.

Die Chance, die KI als Gegengewicht zu diesen Entwicklungen  heranzuziehen, um logischere Vorgehensweisen vorzuschlagen wurde wegen der Machtbestrebungen im Bereich Politik und Militär sowie Wirtschaft und Forschung zu wenig genutzt. Der KI-Pionier Joseph Weizenbaum merkte an, dass in einer vernünftigen Welt  die Computer etwas langsamer wären, jedoch sinnvoller eingesetzt würden: für friedliche Zwecke und zum Wohle eines Jeden.

Hinzu kommt, dass der Mensch in der Lage ist, holistische und ganzheitliche Denkansätze zu verfolgen. Vorreiter auf diesem Gebiet ist Fritjof Capra (z.B. Das Tao und die Physik). Computer verfolgen, wie Ansätze der nach westlicher Denkweise orientiereten Welt überhaupt, im wesentlichen analytische Denkmodelle und setzen also hauptsächlich auf das „Ying“ und vernachlässigen das „Yang“.

Die Zusammenarbeit mehrerer Areale im menschlichen Grosshirn und die Verbindung der linken und rechten Gehirnhälfte bergen grosses Potential. Auf dieses Potential können Computer noch nicht zugreifen, es fehlt ihnen sozusagen die rechte Gehirnhälfte für Emotionen, Begreifen ganzheitlicher Ansätze, Musik und Intuition usw. Erst wenn es gelingt, ähnliche komplexe neuronale Strukturen in einer digitalen Abbildung oder einem genetischen Code künstlich zu erzeugen, werden wesentliche Fortschritte in dieser Disziplin zu erwarten sein.

Alan Turing hatte es, um dieses Thema in eine andere Perspektive zu setzen, sehr treffend formuliert: „Es ist nicht die Frage, ob Computer denken können, sondern ob es Menschen können!“

Weiterführende Thematik: Quantencomputer

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Mai 19

NeogridVision

Neogrid hat auf dem Neogrid Channel NeogridVision ein Teaser Video bereitgestellt. Hier die Web-Ressource von YouTube, auch zu finden auf Vimeo und MyVideo.

Kooperation von Neogrid mit dem KenoNitro-Projekt – XPRMNT

Neogrid gibt die Kooperation mit dem KenoNitro Projekt bekannt. Das KenoNitro Projekt XPRMNT befasst sich mit der philosophischen Seite der Naturwissenschaften.  Es handelt sich hierbei um ein philosophisches Spiel mit den Wissenschaften, dass hinter den verschiedenen Naturwissenschaftsdisziplinen einen gemeinsamen Quellcode  (Sourcecode) vermutet. Dieser repräsentiert die Sprache der Natur. In einem interdisziplinären Diskurs sollen philosophisch abgeleitete Thesen erörtert werden.

 

XPRMNT-Projekt

XPRMNT-Projekt

Angelehnt an das Glasperlenspiel von Hermann Hesse, wird sich das XPRMNT-Projekt zukünftig in Form eines sozialen Netzwerkes im Netz präsentieren. Dort werden für die einzelnen Wissenschaftsdisziplinen Gruppen angelegt, die auch interdisziplinäre Gruppen enthalten. Diese bilden die Ausgangsposition für den philosophischen Diskurs. Es gibt kein festgelegtes Endziel, es handelt sich vielmehr um einen evolutionären Prozess. Untersucht werden soll z.B. wie durch Wissenschaft hervorgebrachte Technologie in der Alltagswelt eingesetzt wird, welche Auswirkungen dies auf die Akteure hat und ob es bei einer friedlichen Nutzung bleiben wird.

KenoNitro Projekt

KenoNitro-Projekt

Als Live-Event präsentiert sich eine After-Work-Party im Atomklub, Berlin Adlershof am 15.07.2010.

Atomklub flyer

Atomklub XPRMNT

 

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Jan 07

Anmerkung: Dieser Beitrag wurde 2009 verfasst.

  

Die Bundesregierung hat erst mal Steuersenkungen beschlossen. Selbst innerhalb der Regierung ist das umstritten. Es kommt den Steurzahlern zu Gute, jedoch nicht in gleichem Maße für alle, vor allem nicht für die Gering-Verdienenden.

Die Entlastung für das Hotelgewerbe wird nicht für mehr Personal umgesetzt sondern für Investitionen in Sachgüter und Immobilienausstattung.

Es erinnert irgendwie an die Abwrackprämie, deren Mitnahmeeffekte höher war als der Nutzen. Und 2010 fällt der PKW-Konsum dann ab?

Doch trotzdem ist die Steuersenkung eine große Chance, und zwar wenn die Finanzkrise überwunden wird und Wirtschaftswachstum einsetzt, denn dann besteht die Chance, dass die Steuereinnahmen durch die Multiplikatoren sogar steigen!

Man sollte der Steuersenkung also diese Chance geben, und die Konsum- und Investitionsquote steigern, als Verbraucher und als Staat. Dann ist ein positiver makroökonomischer Effekt möglich.

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