Nov 09

Motivation: Austausch und Handelsbeziehungen müssen nicht über einen monetären Faktor laufen.

 

Geld und der Glaube an Geld sind eine globale Bremse für Innovation, Bildung, Zufriedenheit und Austauschbeziehungen.

Internationale Handelsbeziehungen können über individuelle Präferenzstrukturen ermöglicht werden. Diese sind in der Lage, das Nash Optimum zu ermöglichen.

 

Artikel über Initiierungsphase und Spieltheorie (Game Theory)

A Global Trading System based on Trust and self balancing

 

http://hixgrid.de/blog/view/67857/a-global-trading-system-based-on-trust-and-self-balancing

 


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Waren  => Zuordnung individuelle Präferenzstrukturen (pers. /Corporate /National /Supranational)

 

 

Hersteller    <=>   Ware x /Dienstl/Fragment     ALGO       Ware Y  <=> Endkonsument 

Retailer

Nash Equilibrium

/\

||

\/

Fractal Maths

 

Fraktale Datenspeicherung

Hochverteilte Systeme

Space RZ  / Earth Link RZ

 

Fraktale Datenhaltung und Kapselung

Fraktale Datenstrukturen

 

Übergangsphase: floaten, offene Preisstruktur, Preisfloaten

 

Umstellung der Währungen auf Punkte als Tauschbeziehung, Wegfall Devisenrisiko

 

Shares /Stocks decoupling durch Phasenkristall Modell

Diskretionäre infinitesimale Übergänge

Geldschöpfung soll langfristig entfallen

 

Globale Handelsbeziehungen durch Präferenzstrukturen

Punkte werden von Tauscheinheiten zu reinen Präferenzbeziehungen umgewandelt

 

Individuelle (Kristalline) Präferenzstrukturen

Umsetzung des Nash Gleichgewichtes (Nash Equilibrium)

 

Testphasen durch begrenzte Ereignisräume

Ereignisraum in realer und virtueller Welt

Aufbau einer Testwelt

Verteilte fraktale Welt

Offene Systeme

 

Testprodukte: ideal wären individuelle Produkte über 3D Printing und

Condensed Matter Physics

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oder: „Strohhalme“

alte Software /Datenfragmente

 

Entwicklersprache: ?

Datenfraktale => Technologie?

 

Netzwerke (physisch/Protokolle) ?

Backbones/Infrastruktur?

Crypto für Kernels und Datafractals ?

 

Datenfraktale nutzen Redundanzen und Kompatibilität /Prinzip des

Minimalen Datensatzes der in einem Fractal Framework universell einsetzbar, ersetzbar und

Anpassbar ist, Minimierung des Traffic/Load/Datenaufkommens/Speicherbedarf

Emergenzprinzip der Fraktale

 

Beseitigung und Nutzung von Redundanzen (Speicher/Wiederherstellung aus Minimalinformation, ähnlich zu Reed Solomon)

 

Nutzer/Konsument    <->    Datenstruktur   <->         Präferenz

 

Datenbeziehungen von linear und Boyce Codd (Entity Relationship) über NoSQL zu Holokristallen

 

N   : 1

1: n

 

N : M

 

||

\/

 

Präferenzstruktur                :             Matches

 

1 – (m- ( n – (n-1))                         :      m- (n-1)

 

 

Further Reading: A Global Trading System based on Trust and self balancing

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

geschrieben von Sternau \\ tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Sep 18

Bundestagswahl 2017

Das bedingungslose Grundeinkommen befreit die werktätige Bevölkerung von Lohnnebenkosten, senkt dadurch strukturelle und friktionelle Arbeitslosigkeit.

Die Lohnnebenkosten sind für Arbeitnehmer nur ein Hindernis, man muss früher ansetzen, über das bedingungslose Grundeinkommen. Das BGE soll unabhängig von anderen Einnahmequellen sein.

Man kann es senken ab einem bestimmten Einkommensniveau, aber nie unter einen Grenzwert, der zudem variabel sein sollte. Die Bestimmung des Grenzwertes kann über eine börsenartige Struktur erfolgen (Warenkörbe,  Kaufkraft, Mindestanforderungen für Lebensbedingungen (z.B. Internetzugang)). Die Aufsicht ist schrittweise von der Regierung loszulösen, in einem ersten Schritt anteilig. Die Motivation für eigenes Einkommen soll zu diesem Zweck nicht nur pekuniär sein, das Incentive System wird den Bedingungen angepasst (Siehe Motivation/Spin Off Kultur/Eigene Projekte).

Das bedingungslose Grundeinkommen dient nicht in erster Linie zur Absicherung der Bürger, sondern zur Rettung von Deutschland und Europa (Sicht aus VWL/Global View).

Das bedingungslose Grundeinkommen wird aus der Wirtschaftstheorie von einem Genie begründet, John Forbes Nash | Nash Equilibrium

Das bedingungslose Grundeinkommen wird einen starken Nettoanstieg des BSP erzeugen, indem der Importanteil am Export gesenkt wird, wobei über das Verhältnis der Bezugsgrößen untereinander und der Nutzeninterpretation der eigentliche „Nutzen“ entsteht.

Durch das Bedingungslose Grundeinkommen kann die Arbeitswelt erweitert werden: zunächst entstehen „sinnvollere“ Arbeitsplätze, statt reine Einkommensplätze, da die Leute eher ihren Vorlieben und Begabungen nachgehen können, um dies mit einem Anreiz verbinden, ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Die Art und Weise wie wir Ressourcen bewerten und nutzen, spielt dabei eine zentrale Rolle: der Mensch ist keine Ressource, ebenso wenig Öl, alle Ressourcen sind austauschbar! Die Potentiale von Menschen bestehen in deren Anpassungsfähigkeit auf ständigen Wandel, sie können diese Anforderungen sehr gut erfüllen, dies gilt es zu nutzen.

Das bedingungslose Grundeinkommen wird ein Nettoplus erzeugen, nicht nur im Sinne der Handelsbilanz oder Steueraufkommen.

Das Bedingungslose Grundeinkommen mit den flankierenden Maßnahmen wird einen Major Shift auslösen: Abwertung staatlicher Fehlleistung wie Steuerlenkung, Aufwertung des Wirtschaftsstandortes Deutschland.

Die Bundesregierung verhindert eine Spin Off Kultur wie an US-Universitäten, dies ist ein einer Post Silicon Valley Wirtschaft unabdingbar.

Prof Kaku about H1B Visa and the education system 

In Deutschland gilt rein pekuniäres Entgelt immer noch als maßgebend, Arbeitnehmern wird kaum Zeit für eigene Projekte gegeben.

Es wird empfohlen, die Entwicklung von Google (Grades unwichtig, Talent wichtig, andere Entlohnung, Förderung von Projekten für Arbeitnehmer) und Yahoo zu vergleichen.

RSA ANIMATE: Drive: The surprising truth about what motivates us

Einteilung in Arbeitnehmer/Arbeitgeber ist in Post Silicon Valley Zeitalter überholt, global ist nicht Wirtschaft sondern Kommunikation.

In globaler Kommunikation liegt die Chance für Wirtschaftsteilnehmer: Überwindung der Terms of Trade, Double-Irish-Dutch-Sandwich-Wirtschaft.

Dies wird durch Aufhebung der Sichtweise: „Mehr sei besser“ überwunden, daraus resultieren u.a. schlechte Entlohnungsfaktoren.

Das Prinzip shareholder value private/public stake zeigt, wie ein hypothetischer  Kuchenanteil eines Investors  (mehr Erläuterung siehe weiter unten) scheinbar sinkt, und dann mehr Inner Value erzeugen kann.

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Die  Aufhebung der Sichtweise „Mehr sei besser“ wird die  Nahrung bzw. Ernährungsweise sowie Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern, bei gleichzeitigem Investment Incentive.

Dies kann nur Hand in Hand gehen, es sind sich gegenseitig assistierende Maßnahmen, das Prinzip der Quantum Threshold eines Biotops zeigt es.

Ähnlich wie beim Value Investing, doch hier kommen noch eine Initiierung der Bedingungen hinzu, angefangen beim BGE über Talent Befreiung.

Schrittweise Umstellung erst über das BGE möglich, doch inhärente Verstärkungsfaktoren sind umso besser, je besser die Abstimmung.

Change our culture from electron to photon based mind set 

Grundelement einer Handelswirtschaft ist nicht sein Tauschfaktor (Geld, Entgelt, Devisen, Zinsen) sondern das Vertrauen.

Beim Vertrauen in einer Handelswirtschaft handelt es sich nicht, wie uns eingeredet wird, um Vertrauen in eine Währung, sondern in Menschen.

Denn eine Währung ist gleich dem Staat sowie den Notenbanken und Banken, den Börsen, in der EU gibt es eine Währungsunion, keine Bankenunion!

Wie können wir das natürliche Vertrauen, was bei naturnahen Kulturen und Völkern noch vorhanden ist, wieder herstellen? Demokratie quo vadis?

Flankierende Maßnahmen zur Sicherung der Völker Europas zum Zwecke der Wiederherstellung eines natürlichen Vertrauensverhältnis:

Die Glaubensgrundsätze der Kindeserziehung bestimmen den Mittelpunkt einer anpassungsfähigen („gesunden“) Gesellschaft.

Zwischenruf: Regen ist lebenserhaltend und sehr erfrischend, Regen ist „besser“ als ein Land für ständigen Monsun anfällig machen durch Extrema.

 

Eine rein auf Diskurs (Diskussionen, Feuerbach, Hegel) und Meinungsaustausch basierende Wirtschaftstheorie resultiert in eine zu enge Rhetorik, eine reine Pro und Contra Kultur kann nicht zu mehr führen, als deren Herleitung aus einer Polarisierung.

In der Natur läuft Kommunikation multikausal ab, Pro & Con Argumentation führt zu  Polarisation, wobei sich das Pro-Argument im Prinzip dem Quasi Con Argument immer mehr annähert, es induziert dieselben engen Strukturen.

Die Vorgabe der Eingabewerte Pro und Con ist wie eine Preselektion, der Ereignisraum ist jedoch viel größer, vielschichtiger und kann nur in Bezug zu einer Fragestellung sinnvolle, d.h. dem Thema angemessen, Ergebnisse erzeugen (Siehe auch Messung in der Quantenmechanik).

Es handelt sich nicht wie oft behauptet, um Wege oder Prozesse von A über B nach C mit rein möglichen z.B. transitiven Abhängigkeiten (z.B. wenn aus Zustand A der Zustand B folgt, und aus B der Zustand C, dann folgt aus A auch der Zustand C) sondern mulitkausale Bedingungen, wobei es sehr viele mögliche Zustände geben kann, die jedoch für eine Fragestellung nur dann in Betracht kommen, wenn sie zugelassen und verstanden sind.

Schon die (Fach)Terminologie ist meist viel zu eng vorbesetzt.

Um Strukturen in Märkten für neue Ansätze vorzubereiten, kann es nicht sein, etwas mehr oder weniger unmotiviert „Starten zu wollen“ – es sollte ein Prinzip aus der Quantenbiologie zum Tragen kommen, vergleichbar zu einem Biotop (z.B. ein Teich), welches mit Hilfe einer vergleichbar winzigen „Menge“ eines Stoffes oder eines Mikroorganismus angereichert wird – denn ob dieses Biotop daraufhin beginnt seine innere Struktur anzupassen (z.B. über das natürliche Wachstum bis zur nächsten „Quantum Threshold“) oder nicht, hängt im Wesentlichen von den dortigen Umweltbedingungen in Austauschprozessen ab.

Mit anderen Worten ist die Response der Marktteilnehmer und des gesamten Umfeldes inklusive der sog. Feedback Schleife entscheidend für einen Informationstransfer – folglich kein Bottom oder Trickle – Down Ansatz, Stichwort Gegenseitigkeit.

Marktteilnehmern werden nach einem solchen Informationstransfer weitere Optionen zur Verfügung stehen – dem Prinzip „Mehr ist besser“ werden Optionen hinzugefügt: Wenn ein Investor vorher von einem Kuchen mit 12 Anteilen sagen wir 3 Stück sein Eigen nannte, dann kann es passieren, daß er danach (nicht notwendigerweise jedoch) seinen Anteil zunächst auf z.B. 2 reduziert sieht, jedoch wird z.B. die Nahrung gesünder sein, er wird weniger davon brauchen, die Bedingungen für eine künstliche mögliche Toxizität sinken und sein Leben kann unter Umständen unter günstigeren Bedingungen (z.B. Wohnen, Arbeiten, Familie) ablaufen, wobei seine Anteile am Kuchen sich nochmal vervielfältigen können, schon da dieser anfängt, seine vorher mehr oder weniger brachliegenden selbstreproduzierenden Eigenschaften wieder aufleben zu lassen (z.B. shareholder value public/private stake).

 

Deswegen: Erkenntnistheorie statt reines Wissen, „If the facts do not fit the theory, change the facts!“

Further Reading:

 

Finland’s basic income experiment is already making people feel better after just 4 months

Finland’s Universal Basic Income Program Is Already Reducing Stress for Recipients

Anmerkung: Aus Ressourcen und ökonomischen Gründen kann ich hier nicht jede These im Detail einzeln begründen und erläutern, es geht hier sowieso mehr um das Verständnis bzw. die Initiierung einer latent vorhandenen Verständnisfähigkeit bei jedem Menschen, ähnlich wie jeder Mensch nach der Geburt eine oder mehrere beliebige (Mutter-)sprachen erlernen kann, z.B. ein deutsches Baby chinesisch, oder ein indisches Kleinkind portugiesisch.

Die meisten Thesen wurden auf den Social Network Pages (Twitter, https://twitter.com/neogrid https://twitter.com/hixgrid, Facebook und Google Plus rund um Hixgrid  http://www.neogrid.de/webservices.php bzw. dem Neogrid e.V. und auf Hixgrid.de erörtert und begründet.

https://www.facebook.com/Science.Network.Hixgrid/

 

Twitter

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Neogrid e.V.

http://www.neogrid.de

 

 

 

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Jan 07

Anmerkung: Dieser Beitrag wurde 2009 verfasst.

  

Die Bundesregierung hat erst mal Steuersenkungen beschlossen. Selbst innerhalb der Regierung ist das umstritten. Es kommt den Steurzahlern zu Gute, jedoch nicht in gleichem Maße für alle, vor allem nicht für die Gering-Verdienenden.

Die Entlastung für das Hotelgewerbe wird nicht für mehr Personal umgesetzt sondern für Investitionen in Sachgüter und Immobilienausstattung.

Es erinnert irgendwie an die Abwrackprämie, deren Mitnahmeeffekte höher war als der Nutzen. Und 2010 fällt der PKW-Konsum dann ab?

Doch trotzdem ist die Steuersenkung eine große Chance, und zwar wenn die Finanzkrise überwunden wird und Wirtschaftswachstum einsetzt, denn dann besteht die Chance, dass die Steuereinnahmen durch die Multiplikatoren sogar steigen!

Man sollte der Steuersenkung also diese Chance geben, und die Konsum- und Investitionsquote steigern, als Verbraucher und als Staat. Dann ist ein positiver makroökonomischer Effekt möglich.

geschrieben von Sternau \\ tags: , , , , , , , , , ,

Jun 19

Die Finanzmarktkrise hat über 50 Billionen Dollar weltweit verbrannt. Diese enorme Summe war ein Folge unkontrollierter Gier, unverantwortlichen Handelns und Versagens der Kontrollmechanismen weltweit. Niemand hörte auf die Warnungen die von führenden Investoren und Notenbankern kamen, niemand achtete genügend auf die Entwicklung an den Zins- und Hypothekenmärkten,  jeder war „greedy“ und dachte, dass es schon „schon gut gehen werde“.

Aufgrund akuter Risikopositionen nur um ein oder gar ein halbes Prozent mehr zu verdienen schwappten die Gift-Bonds (Asset Backed Securities) und Müll-Obligationen (Colleteralized Debt Obligations)  auch  nach Europa.

Eine genügende  Regulierung der  Finanzmärkte war in Deutschland von der Politik und den Parteien letztlich immer verhindert worden,  der Turbo-Kapitalismus trieb seine Blüten: viele Kreditinstitute mit klarem Auftrag zur Förderung der Wirtschaft oder des Mittelstandes (z.B. SachsenLB, KfW) gingen spekulative Risikopositionen mit Geldern ein, welche in erster Linie zur Versorgung von Nicht-Banken mit Krediten gedacht waren. Doch solche Spekulationen, oder das (spätere) Parken ihres Kontingents an einem EZB-Tender auf der EZB selber scheint für die Kreditwirtschaft lukrativer zu sein!.

Was hätte man alles sinvolles mit zumindest einem Teil  des Geldes machen können, wieviele Existenzen retten und sichern, wieviele sinnvolle Investitionen tätigen können?

Und wie unkontrolliert hat die Politik reagiert: als das Kind in den Brunnen gefallen war, hiess es bei den Banken überall „Too big to fail“  und die Systemrelevanz wurde ausgerufen. War das wirklich überall der Fall?

Im Falle der Hypo Real Estate beispielsweise, gab es sicherlich einige sinnvollere Alternativen, als die quasi Haftungsübernahme des Staates sowie dessen Einstieg als Aktionär (z.B. Commerzbank). Denn mit diesem Geld hätten sinnvollere Investitionen getätigt werden können, z.B. in die IT-Wirtschaft, in der Forschung, im Maschinenbau oder im Bereich Kernfusionsforschung.

Warum kann nicht die Heuschrecke die drin sitzt mal die Zeche zahlen, anstatt sich immer nach getaner Sättigung mit einem lauten Rülpser zu verabschieden, Herr Flowers? Soll der kleine Steuerzahler dafür sein letztes Hemd opfern? Wohl kaum! Die Einführung von Bad Banks tat ein übriges an unsinniger Wirtschaftspolitik.

Denn die Spitze der Unverschämtheit ist erreicht, wenn ehemalige Verantwortliche die offensichtlich versagt haben, dann noch auf Kosten des Steuerzahlers ein Gehalt und Boni einklagen, wie im Fall der HRE, oder sich aus Steuergeldern zur Rettung des Konzerns Boni auszahlen, wie im Fall der AIG (American International Group). Und das während einer Supermarkt-Kassiererin wegen 1,3 Euro Fehlverhaltens die Stelle gekündigt wird, und das nach vielen Jahren Loyalität zum Arbeitgeber.

Kann dieses System noch gerettet werden? Es gehören gewaltige Reformen mit mehr Fingerspitzengefühl her. Basel II und III bzw. die Stresstests sind nicht ausreichend und nur halbherzig in der Ausführung, zumal die EZB Teil des Problems selber geworden ist. Negative Zinsen auf Sparguthaben, mögliche Enteignungen von Bankkunden sowie eín schlecht kontrollierter Wildwuchs von Finanzinstrumenten und -derivaten führen zu einer Verselbständigung der Finanzbranche als L’Art pour l’Art, eben zum Selbstzweck!

Also meine Herren: ist etwas systemrelevant, wenn das System nicht mehr relevant ist? Wohl kaum, denn für wen noch? Ein paar kurzsichtige Herren die auf der ganzen Linie versagt haben und uns dann noch abzocken mit einem unglaublich frechen Grinsen im Gesicht? Mit Verlaub, wenn dann nicht vernünfigere Massnahmen greifen können, dann sollte man deren Treiben zumindest durch Gesetze einen Riegel vorschieben.

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Jun 19

Spieltheorie

In der Spieltheorie werden Thesen aufgestellt, wie Spieler bzw. Wirtschaftsakteure Entscheidungen in bestimmten Situationen treffen und bei welchen Voraussetzungen. Man unterscheidet verschiedene Grade der Information (vollständige, vollkommene, perfekte Information) oder auch Lösungskonzepte und Strategien (reine und gemischte Strategie, Wahrscheinlichkeitsverteilungen).

Nash Gleichgewicht

Das Nash Gleichgewicht ist in Nicht-kooperativen Spielen erreicht, wenn eine Art strategisches Gleichgewicht durchgehend herrscht, d.h., kein einzelner Spieler (Wirtschaftsakteuer, Oligopolist) einen wirtschaftlichen Vorteil erreichen kann, in dem er einseitig von seiner Strategie abweicht bzw. eine andere Strategie einschlägt.

Nash Optimum

Wesentlich für das Nash Optimum wiederum ist, dass dort nicht das Optimum von Einzelnen gesucht wird, sondern von Gruppen. In der angebotsorientierten Wirtschaftstheorie ging man von Adam Smith aus, der postulierte, dass das volkswirtschaftliche Optimum erreicht wird, wenn jeder sein eigenes Optimum sucht. Das bedeutet, dass man annimmt, dass  jeder sein wirtschaftliches Verhalten optimiert und dadurch das Optimum der Bevölkerung des Wirtschaftsraumes automatisch erreicht wird, da jeder sein Potential voll ausschöpft.

Dies funktioniert jedoch aus verschiedenen Gründen nicht: es gibt unterschiedliche Formen der Arbeitslosigkeit (z. B. strukturell, friktionell, Langzeitarbeitslosigkeit usw.) sowie unterschiedliche Bildungsmöglichkeiten und unterschiedliche Möglichkeiten der eigenen Verwirklichung aus finanziellen, familiären oder Millieu-bedingten Gründen. Weiterhin existieren heute verwaltungstechnische und politische sowie markttechnische (z. B. hohe Markteintrittsbarrieren) Hürden und Hindernisse. Beispielsweise ist es für einen 30- oder 40-jährigen Hartz IV Empfänger oft sehr schwierig einen adäquaten Job oder für einen 16 bis 20 Jährigen die Finanzierung einer Ausbildung zu bekommen, die seinen Fähigkeiten angemessen ist.

Grundeinkommen – Bürgergeld

Das Bürgergeld (bedingungsloses lebenslanges Grundeinkommen) wäre nach Meinung des Autors in der Lage, viele dieser Hindernisse zu beseitigen, da die Wirtschaftsakteure nun unabhängig von etwaigen finanziellen Sorgen einen Ihnen angemessene Ausbildung und Bildung wählen können, um ihr Potential zu verwirklichen.

Es lernt sich ohne großen Druck auch besser (wie der Savant Daniel Tammet uns lehrt: Lerne mit Spass!) und eine Familie lässt sich auch leichter gründen um dabei glücklich zu sein. Weiterhin besteht durch das Bürgergeld eine gewisse Zukunftssicherheit, welche Bildung, Arbeit und Konsum und die Einstellung dazu fördern.

Ein weiteres Argument ist, dass das Bürgergeld durch Transferleistungen des Staates heute schon zum Teil ausgegeben wird und lediglich zur Absicherung von Existenzen verwendet wird. Das Bürgergeld ist also schon praktisch finanziert, wird jedoch sinnvoller eingesetzt. Eine Anhebung der Mehrwertsteuer wäre notwendig, jedoch fallen die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung, also ein Grossteil der Lohnnebenkosten, weg.

Weiterhin kann man aus der Natur des Menschen schließen, dass nicht mehr Leute, als diejenigen die das heute schon tun, sich auf dem Bürgergeld ausruhen werden. Ein Grossteil der Bevölkerung ist arbeitswillig, in welchen Branchen auch immer und die Schwarzarbeit wird zurück gehen.

Das Wesentliche für die Volkswirtschaft ist jedoch, dass das kreative und leistungsbezogene Potential der Leute freigelegt wird. Es wird voraussichtlich zu einem nicht unerheblichen positiven makroökonomischen Impuls kommen. Dafür sorgen auch die (Steuer)Multiplikatoren, die durch eine verbesserte Arbeitsplatzgenerierung und entsprechendem Konsumverhaltens seitens der finanziell freieren Bürger bedient werden.  Das Bürgergeld bedeutet eine lebenslange Zahlung des Staates an alle Bürger von Geburt an, von ca. 800 Euro netto plus Krankenversicherung, unabhängig vom späteren Einkommen oder dem Einkommen der Eltern. Das spätere Einkommen wird hinzuverdient, und zwar zu 100 %.  Nur das macht wahrscheinlich wirklich Sinn.

Dem Einwand, „nur wem das Bürgergeld nicht reicht wird arbeiten“  kann entgegen gehalten werden, dass die Hauptantriebsquelle für Arbeit nicht   eigentlich im Geld liegt, und genau da ist der Knackpunkt: viele Leute müssen zwar arbeiten wegen dem Geld, würden aber lieber etwas anderes tun, und da setzt der reine Homo Oeconomicus aus, denn es kommen sozial-psychologische Faktoren und Fun-Faktoren hinzu: sie würden gerne was anderes arbeiten, was mit Spass und Leistung zu tun hat, jedoch mit weniger Zwang zum Geld verdienen, das Geld verdienen käme dann von alleine, so die Hypothese. Denn die Leute wollen nicht faul zu Hause rumsitzen, fast niemand will das. Eine Arbeit die zudem noch Spass macht, daran fehlt es! Und dann kann man auch produktiver arbeiten und effektiver und die Arbeit ist wieder für den Menschen selber und nicht für einige Wenige die davon letztlich profitieren.

Es gibt dafür ein Beispiel:  jemand aus England hatte im Lotto gewonnen und seinen Job bei einem Burgerladen gekündigt. Dann, nach ein paar Monaten nahm er den Job wieder auf! Er hatte es satt zu Hause rumzusitzen!

Der Grund für Arbeit ist in erster Linie eine Folge von : Eltern lieben Kind, Jugendliche(r)  macht Ausbildung,  in Ausbildung erlernte Fertigkeiten machen Spaß, man sucht sich einen Job um glücklich zu sein und eine Familie zu gründen,  das Geld verdienen sollte Nebensache sein.

Das Bürgergeld löst auch Adam Smith’s Paradigma ab und erschließt ein mögliches volkswirtschaftliches Optimum nahe dem Nash Optimum: nämlich ein Optimum von Gruppen der Bevölkerung!

Weiterführender Link: Ulmer Modell und Grundeinkommen (Prof. Helmut Pelzer und Dr. Ute Fischer Bedingungsloses Grundeinkommen für alle

Ulmer BGE-Modell:  Homepage des Ulmer BGE-Modells

Prof Götz Werner zum Grundeinkommen 1/4

 

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