Jun 19

Kapitel 2

Der Turbolift öffnete sich und Charlize trat in die Vorhalle ihres Wohnblocks.

„Hallo Frau Bentzinger“ rief ihr ein Nachbar entgegen.

„Hallo Herr Teuschert“ antwortete sie.

„Ich dachte“, sagte Teuschert forsch, „sie wollten sich für eine Weile auf einer dieser schwimmenden Städte einnisten um auch etwas Urlaub zu machen?“

„Ja, ja. Das habe ich aufgeschoben. Ich habe jetzt was anderes vor. Hab’ ein Angebot vom MIT angenommen. Trotzdem bliebe ich noch ne Weile hier wohnen. Ich muss jetzt weiter, Herr Teuschert. Tschüüüs“.

„Tschüss Frau Benzinger. Irgendwann nehme ich Ihr Angebot zu einem Umtrunk bei Ihnen an. Dann können wir ein bisschen über künstliche genetische Evolution klönen“, rief ihr Teuschert hinterher.

Charlize nickte und verließ die Vorhalle über eine Rolltreppe die zum Bahnhofsbereich der Mini-Rohrpost führte. Der Zug ließ nicht lange auf sich warten und Charlize stieg ein. Einen Zero-Warp-Gleiter konnte sie sich im Augenblick nicht leisten, obwohl sie schon den Flugschein dafür besaß.

Iiiih Iiiiiih. Ein wichtiges Signal wurde an ihre Bewusstseinsrinde geschickt. Es war biogenetisch signiert und konnte nur von ihr verstanden werden. Es kam von dem Armreif, der mit dem Kommunikator verbunden war und gleichzeitig als Hörer diente. Ihr Ohrschmuck war quasi der Hörer. Er war mit dem Unterkiefer und dem Innenohr verbunden, einfach über Hautkontakt. Es war Vater!

„Hallo Charlie“ tönte es in ihr Innenohr.

„Du sollst mich doch nicht so nennen. Ich bin nicht mehr Dein kleines Mädchen“ ereiferte sich Charlize.

„Hahahha, für mich bist du das immer noch. Habe von Ken erfahren das du das Angebot am MIT angenommen hast. Ich gratuliere Dir von ganzem Herzen. Ich weiß, dass Du genau das wolltest. Aber sei mit nicht böse. Ich bin immer noch etwas traurig, dass Du nicht zur Zweiten Unabhängigen Europäischen Punktetransferstelle gekommen bist. Ich habe Dir den Weg dorthin geebnet. Du hättest in der technischen Abteilung arbeiten können. Genetische Biosignaturen. Aber das weißt Du ja alles.“

Charlize griff zum Zigarettomat. Ein kräftiger Zug und sie war weniger nervös.

„Jaa, Pappa, das weiß ich. Und ich finde es auch toll, dass Du es zum Leiter der Ersten Unabhängigen Punktetransferstelle des Mondes gebracht hast. Ich bin mächtig stolz auf Dich. Sobald sie den Mars anschließen, wirst Du weiter aufsteigen. Wie weit ist den die Atmosphärenbildung auf dem Mond?“

„ Die macht mir weniger Kopfzerbrechen. Es wird bald abgeschlossen sein. Das künstliche Gravitationsfeld funktioniert einwandfrei, der Druck stimmt schon. In meiner Gegend kann man zur Not schon ein paar Meter nach draußen gehen. Man soll aber noch nicht. Die Begrünungsmaßnahmen sind logistisch schon angelaufen. Wasser haben wir auch. Wenn der erste Regen fällt werden wir alle feiern. Was mir mehr Sorgen macht sind einige Unregelmäßigkeiten bei den Punktebewegungsdaten. So was gab es noch nie, außer in den ersten zwei Testjahren von 80 bis 82. Und es kommt natürlich wie es kommen muss, einige Millionen Punkte sind verschwunden. Man vermutet sie auf einer der Netztransferstellen auf dem Mond. Die haben zwar, da sie völlig neu sind ein hohes Sicherheitsniveau, aber gerade deshalb sind sie etwas störanfällig. Es scheint Lücken im Sicherheitsnetz zu geben. Diese Transferstellen sind noch nicht völlig ausgetestet. „

„Warum erzählst Du mir das alles?“ unterbrach Charlize. „Das sind doch alles sicherheitsrelevante, geheime Informationen?“

„Ja ich weiß. Aber zum einen habe ich die Erlaubnis von Berenger von der UN-PT. Zum anderen verfügtst Du über das Spezialwissen um uns zu helfen. Falls Du nicht helfen willst oder Dir die Sache zu heikel ist, so behalte die Sache für Dich. Wir werden dann eine partielle Gedächtnislöschung vornehmen und ich werde ein spezifiziertes Recall-Block Signal senden.“

„Ich verstehe. Ich überlegs’ mir kurz. Aber wenn es wichtig ist für Dich, werde ich euch natürlich helfen. Hast Du schon am MIT um Erlaubnis für mich gefragt?“

„Ja, natürlich. Da dies von globaler Bedeutung ist, hat Prof. Segenhert zugestimmt. Die Ergebnisse unserer anstehenden Untersuchungen sind auch für ihn interessant. Er darf sie dann verwerten, wenn keine Sicherheitsaspekte im Wege stehen. Aber Geheimprojekte gibt’s am MIT ja genug“, scherzte Darius Bentzinger.

„Ok Charlize, am besten nimmst Du den nächsten Aufzug in den Orbit und kommst mit dem Shuttle dann zu mir zur Lunaren PT, im Mare Tranquillitatis City. Ich schicke Dir Sondertransportpunkte der Lunaren PT. Die sind nicht zurückverfolgbar.“

„OK Pappa, ich beeile mich“, sprach’s und rief ihren Grid-Kommunikator auf. Sie wählte die Seite der Transport Unit der Lunaren PT. Siiiit, machte es. Die Sondertransport-Punkte waren da. Sie enthielten schon die Reiseroute und berechtigten zum Benutzen aller Gesellschaftseigenen Transporteinheiten der terrestrischen und Lunaren PT, mit höchster Prioritätseinstufung.

Sie gab die signierten Punkte auf der Seite der Lunaren PT ein und erhielt prompt eine Bestätigung der Reiseroute mit Sonderstatus.

Sie musste am großen Rohrpostbahnhof aussteigen und dort die Rohrpost Richtung Äquatorstation XII der orbitalen Aufzüge nehmen. Man hätte auch einen der Terra-Luna Shuttles nehmen könne. Doch die waren sehr groß, kaum verfügbar und zu auffällig.

Charlize verließ die Minirohrpost und ging Richtung der Äquator-Linie. Sie nahm noch einen Zug aus dem Zigarettomat und beschleunigte ihre Schritte. Ein komisches Geräusch war hinter ihr zu hören. Sie schaute sich kurz um. Sie sah aber nur eine Gruppe junger Leute, die offensichtlich viel Reisegepäck dabei hatte. Naja, hier auf den großen Bahnhöfen ist halt viel los. Das ist sehr international. Die kommen teilweise auch vom Trabanten oder wollen sonst wo hin.

Die Rohrpost zum Äquator fuhr alle 15 Minuten. Es gab jeweils zwei Hyperloops für hin- und zurück und natürlich 4 kleinere Sicherheits- und Wartungsröhren. Der nächste Zug fuhr ein. Charlize stieg ein und begab sich in die VIP-Abteilung der Lunaren PT. Der Steward wollte ihre Berechtigung sehen. Sie übertrug die Sonderstatus Signatur von ihrem Kommunikator Grid zu seinem mobilen Terminal.

-APPROVED- erschien auf dem Terminal und sie durfte sich einrichten. In diesem Abteil der Rohrpost gab es allen möglichen Komfort. Ein bordeigenes Grid, frei bestellen à la Carte, Rückenmassagen und Informationsdokus über den Aufbau des Mondes. Charlize machte es sich bequem. Der Zug rollte an. Die Beschleunigung war sehr stark. Damit keine Werte über 2 g auf den Passagieren lasteten, wurden Antigravitationsgeneratoren angefahren. Der Zug beschleunigte innerhalb von 7 Minuten auf 5500 km/h.

Nach einer Fahrt von knapp zwei Stunden kam Charlize an der Äquatorstation XII an. Sie stieg aus und lenkte ihre Schritte in Richtung des orbitalen Aufzugs der Lunaren PT. Dort kamen sonst nur Mitarbeiter der PT hin. Beim einchecken sendete sie wieder ihre Sonderstatussignatur zum Terminal der Aufzugsgesellschaft und durfte ungehindert passieren. Sie betrat eine Aufzugsgondel. Die Türschloss sich. Das Ziel war schon einprogrammiert.

Von da ab ging es mit irrsinniger Geschwindigkeit Richtung Orbit. Charlize drückte auf einen Sensorschalter und ein kleines Fenster öffnete sich. Hinter dem Sicherheitsglas konnte man jetzt in atemberaubender Weise den Planet Erde sehen, der immer kleiner wurde. Die Gondel durchstieß die Wolkendecke und bald konnte man fast die Hälfte der Erdkugel sehen.

Die Gondel wurde langsamer. Eine Auffangstation kam in Sicht. Wenn da nicht das Nanoseil wäre könnte man meinen, dass man sich auf einer Raumstation befände. Charlize verließ die Gondel und ging Richtung Shuttle Station.

Ein paar PT Mitarbeiter grüßten freundlich. Einer konnte sich einen kleinen Pfiff nicht verkneifen. Oh ja richtig, Charlize war angezogen für einen Stadtbummel. Sie bestieg den Laufsteg für den Shuttle. Einen besseren Zugang für das Gerät hatte man hier oben nicht. Da Reparaturen und schweres Gerät hier im Orbit unerwünscht waren. Die Schwerkraft wurde natürlich künstlich erzeugt.

Es handelte sich um eines der kleineren Shuttles. Er hatte nur 26 Sitzplätze für Passagiere. Sechs Leute stellten die Crew. Zwei Piloten, zwei Stewardessen, ein Sicherheitsmann und ein Techniker. Der Countdown lief. Das OK von Luna kam, der Stationskommandeur gab den Flug frei, und das Shuttle bewegte sich in  Richtung des Erdtrabanten.

Das Mare Tranquillitatis befindet sich auf der Tagseite des Mondes. Auf der Rückseite ist es ziemlich kalt. Außer Charlize war nur noch ein Passagier an Bord. Ihre Blicke begegneten sich kurz. Es war ein etwa 40 jähriger Mann. Gebräunt, blond und gutaussehend.

„Hallo“ sagte er. „Sie müssen Charlize Bentzinger sein!“

„Ja, und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?“

„Ich bin Edward Foster. Ich bin der stellvertretende Leiter der Lunaren PT. Ich bin eigentlich im Urlaub. Aber Ihr Vater hat mich zurückbeordert wegen dieser Sache. Sie wissen schon.“

„Ich bin etwas eingeweiht ja.“

„Darf ich Sie Charlize nennen? Ihr Vater hat mit viel von Ihnen erzählt. Ihr Vater und ich kennen uns noch von der Universität. Wir haben auch die Ausbildung an der UN-PT gemeinsam gemacht.“

„Klar Edward“ spitzelte Charlize zurück.

„Ich muss noch Deine Identität prüfen, Sicherheitsvorschriften. Ich bitte dich dasselbe mit mir zu machen!“

Sie tauschten Ihre IDs und Ihre Sonderstatussignaturen aus. Alles wurde vom Sicherheitsrechner der Lunaren PT gegen gecheckt. Dessen Integrität wird von der UN-PT überprüft. Wenn der Mars fertig ausgebaut ist kommt dort ein gleichwertiger Rechner hin. Aber das dauert noch ein paar Jährchen. Im Jahr 2100 soll der Mars feierlich eröffnet werden.

„OK Charlize, ich denke wir können uns jetzt offen unterhalten. Was Dein Vater Dir, wie ich glaube noch nicht gesagt hat, ist, dass ein Fehler im System vermutet wird, der das ganze System gefährden könnte. Wir sind uns aber noch nicht sicher. Eventuell sind das gewöhnliche Kriminelle, ohne politische oder sonstige Absichten. Was aber unklar ist, ist der Tatbestand, dass sie Punkte umleiten konnten. Was noch nicht so tragisch ist. Denn jeder weiß ja, dass niemand als der Inhaber damit etwas anfangen kann. Auch eines ist klar, alle zugelassenen Transferstationen, ob mobil oder nicht verfügen über ein Sicherheitsfeature, ohne das die Punkte dort überhaupt nicht geladen werden können. Man kann Punkte nicht in jeden beliebigen Computer laden. Auch die privaten Computer und die firmeneigenen Computer mit denen Punkte transferiert werden, werden von den entsprechend lokalen PTs mit dieser Signatur ausgestattet. Damit sind sie aber gleichzeitig registriert, und nichts und niemand kann dort gestohlene Punkte lagern, ohne das die PTs etwas davon bemerken. Also, warum haben diese Leute die Punkte umgeleitet, und wie, und wo sind sie versteckt?“

„Eventuell wollen sie Designer Drogen davon kaufen. Doch dazu müssten sie Ihre Biosignatur ändern. Wem gehörten die Punkte? Ein und derselben Person? “

„Das weiß ich nicht“, antwortete Foster mit strenger Miene. “Aber das werden wir herausfinden. Ihr Vater weiß bestimmt schon mehr, denke ich.“

Der Shuttle bremste. Der Mond füllte nun den ganzen Holoschirm für die Passagiere. Die Audioanlage knackste: „Hier spricht der Kapitän. Wir landen innerhalb der nächsten fünf Minuten auf der Docking-Station der Lunaren PT bei Mare Tranquillitatis City. Bitte machen sie sich abmarschbereit. Es ist hier 4 PM Ortszeit. Hier ist es immer hell,  ein bisschen wie in Alaska. Sie werden einen kleinen Timelag haben. Beim auschecken werden Sie kurz medizinisch untersucht und gegen bekannte Erreger immunisiert. Die Gravitation beträgt 0,965 g. stellenweise kann dies auf bis zu 0,4 g abweichen. Stellen sie sich darauf ein.

Da Sie Angehörige der Lunaren PT sind, sollten Sie sich nur von dessen Nahrungsgeneratoren ernähren. Die werden täglich überprüft und desinfiziert. Wir hatten vor kurzem eine Springmaus-Jelzner Epidemie auf Mare Tranquillitatis. Da auch Tiere vom ASIA-Block importiert werden, wo teilweise mangelnde hygienische Bedingungen herrschen, besteht die Gefahr, dass noch andere Viren vom Tier auf den Menschen überspringen. Eine kleine Einweisung in die Gegebenheiten des Lebens auf dem Mond werden sie auch genießen können, sofern sie das erste Mal hier sind. Ich wünsche Ihnen einen schönen Aufenthalt auf dem Mond und danke Ihnen für Ihr Vertrauen.“

„Den medizinischen Check machen wir natürlich. Den Rest können wir später nachholen“, raunte ihr Foster zu, „Soweit ich weiß bist Du das erste Mal auf dem Mond. Aber unsere Mission hat Vorrang!“.

Charlize nickte kurz.

Der Shuttle setzte auf. Die Stadt war unvergleichlich schön. Hier konnte man ganz von vorne anfangen, hatte viele Sünden von  Erdstädten vermieden. Es gab keine Skyscraper. Viele mächtige Gebäude zwar, die waren aber eher rundlich, terrassenförmig, ja teilweise fast pyramidenförmig mit ästhetischen Schwüngen und Bögen.

Es gab keine klare Trennung zwischen Wohnen, Arbeiten und Einkaufen. Alles war zusammen. Dadurch gab es weniger Transportaufkommen. Die meisten Gebäude und Leute sind von staatlichen Stellen. Es herrscht noch Gründerzeit. Nur nach und nach kommen Privatleute und suchen Jobs. Einkaufs-Malls öffnen deshalb auch nur zögerlich, da die meisten Leute von staatlichen Gesellschaften versorgt werden. Private Firmen sind auch fast autonom versorgt. Aber das wird sich bald ändern.

Was hier auch Hochkonjunktur hat ist Arbeit für Juristen. Die terrestrischen Gesetzte müssen angepasst und von der lunaren Regierung ratifiziert werden. Diese Regierung setzt sich aus Repräsentanten der guten alten Erde zusammen. Für eine unabhängige Regierung hatte man noch nicht den Mut. Sie ist aber in Planung. Dann gibt es hier zum ersten mal freie Wahlen. Einen eigenen Gerichtsstand haben die Städte schon. Die Leute klagen massenweise die Grundstücke ein, die ihre Väter und Großväter vor rund 100-70 Jahren günstig erworben haben. Wenn nicht ein lunarer Hoheitsgrund vorliegt bekommen die Leute ihre Grundstücke. Noch ist kein Platzmangel. Sinn macht ein Grundstück aber nur, wenn es in der Nähe einer Infrastruktur liegt. So alleine siedelt es sich recht unkomfortabel.

Das Shuttle landete auf der Plattform der Lunaren PT und wurde in die Ankunftshalle gefahren. Das Schott schloss geräuschlos. Es stammte noch aus den Zeiten als es keine Atmosphäre gab. Die Halle war ausgerichtet Atmosphäre und Druckausgleich herzustellen. Doch das war eigentlich nicht nötig. 

Die künstliche Atmosphäre des Mondes war in den wesentlichen Bestandteilen identisch zu der der Erde. Sie war nur mit etwas mehr Sauerstoff angereichert. Der Sauerstoffanteil lag bei etwa 25 %. Der Stickstoffanteil bei 70%.
Der Rest war wie auf der Erde Edelgase, etwas Kohlendioxyd, Methan, Helium, und Ozon. Aber kein Schwefeldioxyd und auch kein Distickstoffoxyd oder Ammoniak. Die Funktion der Ankunftshalle bestand zunächst einmal darin, eine perfekte Erdatmosphäre zu bilden, damit die Passagiere langsam an die Mond-spezifischen Gegebenheiten gewöhnt werden können.

 Charlize und Foster wurden von der Mannschaft verabschiedet und bestiegen den kleinen Ausstiegslift des Shuttle. Unten angekommen wartete schon ein kleines Gefährt. Scheinbar von Geisterhand geführt ging es weiter durch unzählige Korridore und Kuppeln. Schotte öffneten sich automatisch und schlossen sich.

 Iris-förmige, von unten nach oben, zur Seite, Charlize hatte aufgehört es zu beobachten. Leute grüßten, Roboter aller Art wieselten beschäftigt umher. Foster’s Miene war gleichgültig. Er schien das alles schon zu kennen. Plötzlich kamen sie vor ein sehr großes Schott. Hier musste es sein.

 Ein Wachmann begrüßte sie. Er steckte einen Chip in ihr Gefährt, redete mit seinem Kommunikator mit jemandem, und grüßte nochmals höflich, fast militärisch. Das fast 4 Meter hohe Schott öffnete sich irisförmig. Es stellte sich heraus, dass es drei ineinander verschachtelte Schotts waren.

 Einige Holo-Lampen fingen an zu blinken. Das musste das unsichtbare Energiefeld sein, welches nun kurz abgeschaltet wurde. Das Gefährt fuhr wieder an. Eine Brücke über einen Bach baute sich auf ein zweites Schott ging auf. Sie fuhren durch und waren drin, im Heiligtum der Lunaren PT. Sie stiegen aus dem Gefährt und gingen durch eine weitere Sicherheitstür. Eine Empfangsdame erwartete sie dort schon.

„Hallo Frau Benztinger, Hallo Herr Foster, Herr Bentzinger erwartet Sie schon. Bitte folgen sie mir“.

„Hallo Kristen, hätte nicht gedacht dich so schnell wiederzusehen“, scherzte Foster.

Kristen lachte und wies sie an einen Aufzug zu nehmen. Sie sah in ein Gerät und steckte einen Chip hinein, tippte hastig was ein und schon schlossen sich die Türen. Der Lift hielt schon nach 6 Stockwerken an. Foster erklärte Charlize, dass es die umgekehrte Richtung, also nach unten viel tiefer ging. Etwa 30 Stockwerke nach unten. Darunter sollen noch ein paar geheime Stockwerke sein. Dort soll auch der Super-Cluster Rechner sein. Oben angekommen wurden sie von Bentzingers Sekretärin begrüsst.

„Sie müssen Frau Bentzinger sein. Herzlich Willkommen! Hallo Edward!“

„Hallo Susanne!“.

„Danke. Oh man, ist das umwerfend hier!” staunte Charlize.

Das Büro von Darius Bentzinger war unter einer durchsichtigen Kuppel. Man hatte einen tollen Ausblick auf das Mare Tranquillitatis und seine neue Stadt.

Überirdische Bahnen für computergeführte Wagen hingen in der neuen Mondluft von Gebäude zu Gebäude. In der Ferne sah man schon einige Grünanlagen. Ein grosses, terrassenpyramidenförmiges Gebäude erregte die Aufmerksamkeit von Charlize.

„Das ist die Tyrell Corporation“, sagte jemand mit scheinbar ernster Miene.

„Pappa!“ Carlize sprang Darius Bentzinger um den Hals.

„Charlie, mein Engel“. Das familiäre Glück schien perfekt.

„Hallo Edward!“

„Hallo Darius!“

„Kommt rein in die gute Stube!“

„Nein, das ist die lunare IBM. Du solltest erst mal die Microsoft Gebäude sehen Charlie!“

Zwei Schotte öffneten sich und Charlize war in dem schönsten und komfortabelsten Büro da sie je gesehen hatte.

„Wie hast Du das denn geschafft Pappa?“

„Nun, ich habe sämtliche Rechner der UN-PT gehackt!“, scherzte Bentzinger.

Charlize und Foster lachten.“ Manchmal könnte man meinen, dass du das ernst meinst.“, sinnierte Charlize.

„Ernst ist die Lage in jedem Fall. Lasst uns setzen. Susanne, bitte bring uns Kaffee und etwas Gebäck.“

Ein kleiner Roboter kam zum Schott herein und brachte das Gewünschte.

„Nun, ich würde Dir hier gerne alles erst mal zeigen. Leider haben wir nicht viel Zeit. Wir müssen gleich zum Grund unseres Zusammentreffens kommen.“

„Darius, so weit ich weiss ist noch nichts wirklich beunruhigendes geschehen“.

„Edward, leider doch. Das Problem hat sich verschärft. Ich habe Sicherheitsstufe orange ausgerufen.“

„Orange ?“

„Ja, Edward. Und zwar haben wir herausgefunden, dass wir es bei den Punktedieben nicht mit ein paar gewöhnlichen Kriminellen zu tun haben. Einem unserer Systemspider ist es gelungen bei einem der gestohlenen Punkte ein Signatur-Rollback durchzuführen. Dadurch wurde dieser Punkt überhaupt erst als gestohlener Punkt identifiziert. Das heisst mit anderen Worten, die Diebe sind in der Lage die Biosignatur der Punkte zu verändern!“

„Oh Nein, nicht das!“, stöhnte Foster. „Das gab es seit der Testphase nicht mehr und da haben wir selbst noch alles kontrolliert!“

„Ich weiss, Edward. Die Diebe müssen hochqualifizierte Fachleute sein. Und sie müssen über eine Rechnerinfrastruktur verfügen, die der der UN-PT ebenbürtig ist. Nur solche Rechner wären theoretisch überhaupt in der Lage die Signatur zu knacken. Mal abgesehen von dem Spezialwissen, was man braucht.“

„Wenn die über solche Möglichkeiten verfügen, dann können die sämtliche grösseren Punktevorräte manipulieren, jeden bestehlen und das ganze System in Gefahr bringen. Ausserdem könnten sie die Punkte im Grid manipulieren.“, folgerte Foster.

„Ja genau, Edward. Und es könnte noch schlimmer kommen. Unsere Szenario-Rechner haben herausgefunden, dass diese Leute eventuell in der Lage sein könnten einen Signatur-Virus zu basteln. Dieser wäre dazu fähig, einmal ins Grid oder in staatliche und firmeninterne Netze eingeschleusst, sämtlich Punkte zu analysieren, zu modifizieren und den gesamten Punktefluss zu kontrollieren. Das hätte katastrophale Auswirkungen auf jede ökonomische Aktivität!“

Charlize holte ihren Zigarettomat aus der Allzwecktasche. Foster lehnte sich zurück und nahm einen Schluck Kaffee.

Es herrschte gespannte Ruhe im Raum. Einige Lämpchen flackerten, hier und da gab der Gencomputer einige Meldungen aus. Charlize schaute in die Ferne. Wie schön hier doch alles aussieht. Ist das alles nur trügerisch ?

„Das ist ja eine schöne Bescherung.“, kommentierte Charlize.“ Aber wie soll ich denn euch helfen?“

„Nun“, antwortet Bentzinger „Ich habe da so ein Gefühl, dass Deine Kenntnisse auf dem Gebiet der Genforschung uns noch sehr nützlich sein könnten. Ich habe es mit Berenger diskutiert. Er war am Ende meiner Meinung. Wir brauchen Hilfe von aussen. Da es bei uns in der Familie bleibt, habe ich auch das Vertrauen, dass alles was hier gesagt wird, den Raum nicht verlässt. Ich verzichte darauf bei Dir, Charlize einen Recall-Block zu setzen. Wir müssen uns vertrauen, sonst hat es keinen Zweck!“

„Ja, Vertrauen ist wichtig, Pappa. Du weißt ja, wie ich dazu stehe. Grossvater hat es Dich gelehrt. Du hasst es mich gelehrt. Ich denke, wir brauchen darüber nicht zu sprechen. Aber warum ich? Hat die UN-PT keine Gentechniker?“

„Doch, natürlich. Aber die wissen im Augenblick nicht weiter. Die sind quasi betriebsblind, können die Lücke im System im Augenblick nicht dingfest machen. Wie müssen aber schnellstens Erfolge vorweisen. Der Prozess mit den Punkten ist im Augenblick irreversibel. Wir haben keinen Notfallplan, der uns erlaubt wieder Bargeld einzuführen. Wie ihr wisst, benutzt die ganze Welt dieses System. Die Afrikanische-Union PT, die ASIA-Block-PT, die UN-PT und die UEPT, alle warten darauf, dass wir alles wieder sicher machen. Theoretisch gäbe es eine Möglichkeit, alle Signaturen zu löschen. Die Super-Cluster Rechner der UN-PT mit ihrem wissenschaftlichen Stab sind gerade dabei eine Stufe in der Sicherheitshierachie höher zu gehen. Dann könnten wir alle Punkte neu signieren lassen. Doch ihr wisst, was für ein Aufwand das wäre. Damit niemand etwas verliert, muss vorher alles gesichert und drei mal gebackupt werden. Dann die Verunsicherung, die das bei den Marktteilnehmern auslösen würde. Und…“

„Und was?“, insistierte Forster.

Charlize nahm einen Zug an dem Zigarettomat, die Marke hatte sie gar nicht beachtet, es war Gaulloise stark.

Bentzinger zögerte.

„Was ist los Darius, was verheimlichst Du uns da noch?“

Alle starrten Darius Bentzinger an. Er war ein Grossmeister des Systems. Ausser dem Chef der UN-PT, Berenger, und vielleicht dem der UEPT und der ASIA-Block PT und den Regierungschefs gab es praktisch niemand mehr in der Hierarchie über ihm. Die Firmenchefs, nun die verdienten weniger und hatten mit mehr Unruhe im Markt zu kämpfen. Das war Ansichtssache. Mehr Prestige hatte die Lunare PT in jedem Fall. Sie arbeitete mit dem Neuesten vom Neuesten und war gegenwärtig der Kontrollpunkt für alle terrestrischen PTs. Nur wenn der Mars soweit wäre, würde sich daran was ändern. Doch den Sprung zum Chef der Mars PT trauten Bentzinger alle zu.

„Es gibt da noch ein Punkt der uns Kopfzerbrechen macht.“

„Ich glaube ich weiss worauf Du hinaus willst, Darius. Ich frage mich nämlich die ganze Zeit, wem sie Millionen von Punkten stehlen konnten?“

„Du bist auf der richtigen Fährte. Es war nicht irgendwer. Es war nicht irgendwo. Es war kein Privatmann oder –frau, keine Firma, Fonds oder sonst was. Die Punkte entstammen alle der digitalen Punkteproduktionsstätte der UN-PT auf Long Island.“

„Oh Nein“, entwich es Foster, „Ich ahne schlimmes…“.

„Ja genau, wenn Du denkst was ich weiss bestimmt. Nicht nur wie die es haben schaffen können, am für digitale Daten sichersten Ort des Sonnensystems einzubrechen. Dieser Teil der Punkteproduktionsstätte, aus dem die gestohlenen Punkte entstammen ist nicht der, der für den freien Markt freigegeben ist. Nein, es ist eine Testproduktion. Und zwar werden hier Beta-Versionen der neuen Sicherheitsstufe getestet!“

Fosters Augen wurden schmal.“ Aber wir erstellen doch immer mindesten zwei verschiedene neue Beta-Versionen und wählen dann aus. Das heisst, wir könnten die andere benutzen für unseren Notfallplan!“

„Das ist soweit die gute Nachricht“, pflichtete Bentzinger bei.

„Ich brauch jetzt ne’ Designer Droge“, stöhnet Charlize.

„Hahahaha, kann ich gut verstehen. Aber Du musst noch warten, bis wir Dir Deine Unterkunft gezeigt haben. Du wohnst hier natürlich in den Unterkünften für hohe Mitarbeiter der Lunaren PT. Solange Du den Sonderstatus hast, und der kommt nicht nur von mir, sondern auch von Berenger, darfst und musst Du das sogar. Für diese Sicherheitsstufe taugen keine Gästewohnungen. Wie sollten uns jetzt einen Schlachtplan machen. Dann sage ich Berenger Bescheid. Wir müssen ein Team zusammenstellen. Wir brauchen noch einen Techniker von der UN-PT, einen vom terrestrischen Geheimdienst, und einen Wirtschaftsfachmann. Eventuell noch einen Informatiker von aussen.“

„Da könnte ich jemanden vorschlagen“ preschte Charlize vor und blies den Rauch aus.“ Und zwar den Sohn von Prof. Segenhert, Santer Segenhert. Er ist 28 und habilitiert sich gerade in Neuroinformatik am MIT“

„Ja, an den habe ich auch schon gedacht. Und was ist mit deinem Freund Zed?“

„Nun, Zed ist Gridspezialist. Er hat seinen Doktor über Bezahlsysteme mit biometrischen Punkten im Grid gemacht. Das könnte auch passen. Wenn Du willst, werde ich ihn kontaktieren.“

„Nein, bitte gib mit nur seine Gridcode vom Arbeitsplatz. Ich erledige das über unsere Kanäle, das ist sicherer. Dann brauchen wir natürlich noch jemanden vom Biosignatur-Algorithmus Team des MIT“

„Ja natürlich. Hier ist der Gridcode von Zed.“ Charlize überreichte ihrem Vater eine Holokarte.

„OK, ich kontaktiere alle Leute, die wir für unser Team benötigen. Charlize, Susanne wird Dir Dein Quartier zeigen. Danach meldest Du Dich bei Edward. Edward, richte einen Sonderstab ein, mit den Leuten wie besprochen und denen von der Lunaren PT und der UN-PT, welche Du für richtig haltest. Wir treffen uns im grossen Kommunikationsraum in 2 Stunden.“

Die beiden verliessen das Büro und taten wie geheissen.

„Susanne, bitte gib mir mal Prof. Segenhert auf der Rot Null-Eins.“

Eine rot –orange Lampe leuchtete auf dem Grid-Kommunikator. Eine abhörsichere, interne Leitung der UN-PT.

„Darius ?“

„Hallo Ward. Wie Du weißt, stecken wir in immensen Schwierigkeiten. Hast Du mein letztes, internes Kommuniqué gelesen?“

„Ja. Danke für die Einweihung. Ich bin einverstanden, dass mein Sohn mithilft. Wir werden ihn brauchen. Und die Leute von Long Island. Ich habe schon mit Berenger gesprochen. Die beiden Wissenschaftler, welche für die Betaphase der nächsten Sicherheitsstufe zuständig sind kommen zu euch nach Luna. Ich und Berenger werden auch kommen. Wir können in 3 Stunden da sein. Und ja, dieser Zed Carlyle wird auch kommen. Wir richten auch auf Long Island und in der UN-PT einen Sonderstab ein, mit dem wir uns beraten können. Was noch wichtig ist, hat Berenger gesagt, sind unsere V-Männer Kontakte zu verschiedenen Untergrund Organisationen. Irgendwie müssen wir herausfinden, wer dahinter stecken könnte. Mir ist wie euch nicht klar, wer das technische Wissen und Equipment hat um einen solchen Diebstahl durchzuziehen und wer davon überhaupt profitieren könnte.“

„Ja, das ist die Frage. Bis jetzt sind auch noch keine Bekennerzeilen rübergekommen. Wir müssen erst herausfinden, ob das Grid-Hacker waren, die uns auf Sicherheitsmängel aufmerksam machen wollen. Ich persönlich glaube das jedoch nicht. Die ganze Aktion scheint mir eine Nummer zu gross für solch einen Hintergrund.“

„Das denke ich auch. Aber wir müssen natürlich erst mal alle Eventualitäten ausschliessen. Lass uns das später diskutieren. Ich mache mir unterwegs ein paar Gedanken und schliesse mich mit meinem Mitarbeiterstab kurz. Wir sehen uns!“

„Bis gleich.“

„Susanne, gib mir Bailjewsky auf der internen Rot Null Eins!“

Bailjewsky war der Leiter der technischen Abteilung der Lunaren PT.

„Darius ? Ich habe Neuigkeiten für Dich!“

„Sergei, ich hoffe nur Gutes!“

„Leider nicht. Wir haben Aktivitäten im Bereich der ASIA PT entdeckt in Bezug auf die gestohlenen Punkte. Wir vermuten es zumindest. In China gab es einen Transfer – Alarm. Es müssen enorm viele Punkte ins System eingeschleust worden sein. Und halt Dich fest, die Punkte konnten legal einigen Leuten und Organisationen zugeordnet werden. Es fand also keine Änderung der Biosignatur der Punkte nach dem Personifizierungsstadium statt. Der Rollback den wir durchführten ergab, dass es die Gesuchten von der Betaphase waren. Sie wurden den ursprünglich dafür vorgesehenen Empfängern zugeordnet. Danach keine Änderungen mehr.“

„Unglaublich, Sergei ! Wir müssen unseren Abwehrdienst kontaktieren, um herauszufinden, wer dahintersteckt!“

„Habe ich schon veranlasst. In Kürze bekommen wir eine genaue Analyse der Leute und der dahinterstehenden Organisationen. Die Punkte Profiler sind schon am Werk. Ich sage es nur ungern, aber wir brauchen einen Notfallplan, falls dieser Virus um sich greift. Wir müssen unsere technischen und ökonomischen Optionen ausloten und Lösungen für verschiedene Szenarien parat haben.“

„Genau meine Überlegungen, Sergei. Bereite mit Deinen Leuten schon mal alles vor. Wir sehen uns in 2 Stunden im grossen Kommunikationssaal.“

„Bis dann, Darius. Und halte mich auf dem Laufenden.“

Es gab für eine solche Situation keine konkreten Pläne. Man war über vage Überlegungen nicht hinausgekommen, da man sich bis dato solche Vorgänge nicht hatte vorstellen können. In den Machbarkeitsstudien und Sicherheitsanalysen vor Einführung des Punktesystems waren solche Szenarien als unwahrscheinlich abgetan worden. Nun, hätte man es ernsthaft in Erwägung gezogen, wäre der Punkteplan verschoben worden oder vorzeitig gescheitert. Die Lobby des Punkteplans hat da gesiegt. Die Vorteile waren nicht von der Hand zu weisen.

Jetzt muss die gesamte PT beweisen, dass sie mit einer solchen Situation fertig wird, erklärte Bentzinger sich selbst. Wir müssen jetzt unsere Qualifikation im Job beweisen. Mehr noch, das gesamte ökonomische System hängt davon ab. Oder wir fallen zurück in die Steinzeit.

Die PT Interne Rot Null Eins leuchtete auf. Das Grid zeigte das Symbol der UN-PT, Chefbüro Berenger.

„Paul, bist Du schon auf dem Weg?“

„Ich breche gleich auf, Darius. Ich bringe einige Analysen mit. Nach meiner ersten Einschätzung muss es etwas im System geben, was wir noch nicht kennen. Ich werde sonst aus den Daten nicht schlau. Einerseits können die die Signatur ändern, andererseits brauchen sie es nicht unbedingt. Die Sache in China beweist es. Wer handelt denn so ? Wenn ich die Punkte in Long Island in der Betaphase stehlen und die Biosignatur ändern kann, dann habe ich doch die Lizenz zum Punkte herstellen. Also, warum nutze ich diese Möglichkeit nicht?“

„Das ist die entscheidende Frage, so wie es aussieht. Unsere Punkte – Profiler müssen da ran. Wenn wir diese Frage klären können sind wir einen entscheidenden Schritt weiter. Wir sollten hier in der Lunaren PT das mit den Fachleuten besprechen. Nur hier sind auch die entsprechenden Rechner um alles zu validieren. Kannst du in ca. anderthalb Stunden da sein?“

„Ich denke schon. Für solche Fälle kann ich mich auf die Notstandsgesetze berufen und geniesse höchste Transportpriorität. Prof. Segenhert und sein Team, sein Sohn sowie Zed und die Techniker von Long Island nehme ich mit. Bis gleich!“

„Ich bin schon gespannt auf Deine Analysen. Bis dann.“

 

Der Punkteplan Kapitel 3

geschrieben von Sternau \\ tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

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